Großeinsatz in Sülfeld : Gas-Alarm - Auto knallte an Hauptleitung

Gas-Alarm zwischen Borstel und Sülfeld - weiträumig wurde die Unfallstelle abgesperrt. Foto: Wüst
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Gas-Alarm zwischen Borstel und Sülfeld - weiträumig wurde die Unfallstelle abgesperrt. Foto: Wüst

Sie kam von der Fahrbahn ab und prallte in eine Gasdruckanlage: Eine Frau hat mit ihrem Audi Gas-Alarm zwischen Borstel und Sülfeld ausgelöst.

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04. Januar 2011, 10:30 Uhr

Drei Häuser wurden für eine kurze Dauer evakuiert, rund hundert Meter um die Unfallstelle haben Einsatzkräfte den Bereich abgesperrt. Eine Frau hat auf glatter Fahrbahn gegen 14 Uhr die Kontrolle über ihren Audi A4 verloren und ist in eine Druckregelanlage einer Hauptgasleitung gekracht.
"Das Gas tritt mit lautem Zischen aus, es besteht Explosionsgefahr", sagt Feuerwehrsprecher Dennis Oldenburg vor Ort. Dort hat das Auto Teile der Anlage und die Leitung beschädigt. Dadurch konnten die Experten von Eon Hanse das Gas nicht einfach abdrehen. "Wir haben Fachleute angefordert, die eine Sperre in der Leitung unter der Erde setzen", sagt Eon-Sprecher Volker Mielisch. Das geschah kurz vor 18 Uhr. Bis dahin musste das Auto an der Unfallstelle stehen bleiben - zu groß war die Gefahr, bei der Bergung Funken zu verursachen. Die Fahrerin wurde bei dem Aufprall nicht verletzt.


Rund 70 Einsatzkräfte von Feuerwehr und ABC-Trupp waren vor Ort. Die Straßen zwischen Borstel und Sülfeld sowie zwischen Itzstedt und Sülfeld wurden bis zur Bergung des Autos voll gesperrt. In der Nacht wollen die Techniker alle nötigen Reparaturen vornehmen. Allerdings hat der Unfall auch Folgen für einige Sülfelder, die ihre Heizung mit Gas betreiben: Sie mussten eine kalte Nacht ertragen.

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