Sperrung : Fünf Verletzte bei Unfall auf A1

Auf der Seite liegend und eingedellt: einer der demolierten Lkw auf der A1. Foto: Newskontor Hamburg
Auf der Seite liegend und eingedellt: einer der demolierten Lkw auf der A1. Foto: Newskontor Hamburg

Ein 59-jähriger Lkw-Fahrer fährt am Montag auf der A1 zwischen Moorfleet und Billstedt ungebremst in ein Stauende - und drückt zwei weitere Lkw und einen Fiat zusammen.

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18. Juni 2013, 10:10 Uhr

Moorfleet | Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 1 bei Hamburg sind am Montagmorgen fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Das Unglück ereignete sich gegen 7 Uhr morgens auf der Fahrbahn in Richtung Norden zwischen Moorfleet und Billstedt. Das teilte die Polizei mit. Vier Lastwagen und ein Fiat waren demnach in den Auffahrunfall verwickelt.
Ein 59-Jähriger übersah in Höhe der Anschlusstelle Billstedt, dass sich vor ihm auf der Autobahn ein Stau an einer Baustelle gebildet hatte. Ungebremst raste er auf einen weiteren Laster. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Sattelzug, den ein 29-Jähriger lenkte, auf einen weiteren Lkw geschleudert. Dabei riss laut Polizei das Führerhaus des Sattelzuges komplett ab und kippte auf die Seite.

Feuerwehrmann beruhigt Verletzten

Der 59-Jährige wurde in seinem völlig zerstörten Führerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Zweieinhalb Stunden lag ein Feuerwehrmann auf dem Dach und beruhigte den Verunglückten, bis er schließlich befreit wurde. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg schnitten ihn aus dem Führerhaus, im Hubschrauber wurde er ins Krankenhaus geflogen. Der 29-Jährige wurde schwer verletzt und ebenfalls in eine Klinik gebracht.
Bei dem Unfall kippte auch der Anhänger des dritten Lastwagens um. Der 55-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Vor diesem Laster standen zwei weitere Fahrzeuge im Stau - noch ein Lkw und ein Fiat Ducato. Zwei Insassen des Fiat erlitten leichte Verletzungen, der 57-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Die A1 wurde für die Bergungs- und Säuberungsarbeiten in Fahrtrichtung Nord gesperrt.

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