Neue Folgen mit „Schotty“ : Fünf todernste Fakten über den „Tatortreiniger“

Die Schaupieler Bjarne Mädel (l) als Heiko Schotte 'Schotty' und Matthias Brandt als Simon Ambestetten posieren in Hamburg während der Dreharbeiten.
Die Schaupieler Bjarne Mädel (l) als Heiko Schotte "Schotty" und Matthias Brandt als Simon Ambestetten posieren in Hamburg während der Dreharbeiten.

Am Mittwoch um 22 Uhr laufen neue Folgen vom „Tatortreiniger“ im NDR. Fünf Fakten zum Vorfreuen.

Miriam Richter von
03. Dezember 2014, 15:56 Uhr

„Haben Sie gerade Omma zu mir gesagt?“ „Bidde, nee, ich ähm, sagte nur  omma ma die Hecke schneiden sollte.“ Seine Fangemeinde liebt Heiko "Schotty" Schotte, gespielt von Bjarne Mädel, gerade wegen seines skurillen Humors.

Ab Mittwoch, 22 Uhr, zeigt der NDR acht neue Folgen der norddeutschen Kultserie „Der Tatortreiniger“. „Schotty"“ putzt dann wieder bis Ende Dezember menschliche Überreste und Spuren von Verbrechen weg.  shz.de hat einige Fakten über die Serie zusammengestellt.

1. Der Regisseur kommt aus Rendsburg

Starkes Team: Regisseur Arne Feldhusen (rechts) setzt Schauspieler Bjarne Mädel als „Tatortreiniger“ in Szene.
NDR
Starkes Team: Regisseur Arne Feldhusen (rechts) setzt Schauspieler Bjarne Mädel als „Tatortreiniger“ in Szene.

Ein waschechter Schleswig-Holsteiner ist maßgeblich am Erfolg der Serie beteiligt. Regisseur Arne Feldhusen ist gebürtiger Rendsburger.  Er wusste schon früh, was er wollte. Über diverse Jobs bei Filmproduktionen kam er 1999 zur Regie. Seine Arbeit begeisterte Comedian Anke Engelke so sehr, dass sie Feldhusen für ihre Skechtserie „Ladykracher“ verpflichtete. Außerdem führte Feldhusen bei einer weiteren populären Comedy-Produktion der letzten Jahre Regie: „Stromberg“.  

2. „Der Tatortreiniger“ ist ausgezeichnet

Nicht nur bei den Zuschauern, sondern auch bei Preisverleihungen räumt die Serie ab.  2013 gewann „Der Tatortreiniger“ den Jupiter Filmpreis als Beste deutsche TV-Serie. 2012 und 2013 gab es jeweils einen Grimme Preis. Bjarne Mädel gewann den Deutschen Comedypreis 2012 in der Kategorie Bester Schauspieler. Im selben Jahr gab es die Auszeichnung auch für die Beste Comedyserie. “ Mehr als 15.000 Leserinnen und Leser des Internetportals „Quotenmeter“ wählten „Der Tatortreiniger“ im August dieses Jahres zum Sieger in den Kategorien „Beste Serie oder Reihe“ und „Bester Hauptdarsteller“ (Bjarne Mädel). Für die Folge „Angehörige“ bekam Arne Feldhusen den Deutschen Regiepreis „Metropolis 2014“.

3. Was „Tatortreiniger“ im TV ansehen

In einem Interview verriet Bjarne Mädel seinen Serien-Favorit: „Ich habe vor kurzem „Breaking Bad“ zu Ende geguckt. Das war der Kracher. Was die ‎spielen, finde ich sensationell und spannend.“

Bryan Cranston als Walter «Walt» Hartwell White in einer «Breaking Bad»-Szene.
Frank Ockenfels 3/ Sony Pitures
Bryan Cranston als Walter «Walt» Hartwell White in einer «Breaking Bad»-Szene.
 

4. Rekordquoten, nicht nur im Norden

Trotz der späten Sendezeit ab 22.30 Uhr  verfolgten am 9. Januar 2014 1,13 Millionen Zuschauer die Folge „Fleischfresser“. Bei der jüngeren Zielgruppe zwischen 14 und 49 schalteten 0,47 Millionen ein.  Das entspricht einem Marktanteil von 5,3 Prozent.  Diese Zahl ist bemerkenswert, denn  normalerweise liegt der Durchschnitt in dieser Zielgruppe bei 1,1 Prozent.

In Norddeutschland betrug der Marktanteil für „Fleischfresser“ 13,1 Prozent. Den höchsten Marktanteil im Norden hatte bislang die Folge „Angehörige“ am 7. Januar 2014 um 22.30 Uhr mit 13,3 Prozent.

5. Auch „Dittsche“ ist dabei

Besuch aus dem „Polizeiruf 110“: Die Schauspieler Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner treten unter ihren Serien-Namen König und Bukow in der ersten Folge auf.  Sie hatten am Tatort ein abgeschnittenes Ohr vergessen. Hübner wird übrigens in einer neuen Folge auch wieder dabei sein.  Und zwar in einer wichtigen Rolle: als  „Schottys“ Lebensretter. Mit dabei sind außerdem Fritzi Haberland und Matthias Brandt.

Einen besonderen „Cameo-“Auftritt gab es am 9. Dezember 2012 im WDR Fernsehen. Nach einem erledigten Auftrag schaute Schotty im Dezember 2012 bei „Dittsche“ vorbei. Neben Schottys Arbeit waren damals auch Ehec und Angela Merkel Thema.

In der Folge „Carpe diem“ der dritten Staffel ist Dittsche dann zum Gegenbesuch beim Tatortreiniger.  Während Schotty in einem Amt putzt, wartet Dittsche, natürlich im obligatorischen Bademantel, auf einen Termin. Die gegenseitigen Auftritte kamen übrigens durch den privaten Kontakt zwischen Bjarne Mädel und Olli Dittrich zustande.

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