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März bis Mai : Frühlingsbilanz 2017: In SH war's kühl und trocken

vom

In Hamburg war es sogar wärmer als im Bundesdurchschnitt. In Schleswig-Holstein fiel dafür weniger Regen.

Hamburg/Kiel | Wer den Frühling in Schleswig-Holstein genießen wollte, musste sich in diesem Jahr warm anziehen. Trotz der Hitzewelle Ende Mai kam das nördlichste Bundesland für die Monate März bis Mai nur auf eine Durchschnittstemperatur von 8,9 Grad. Damit war Schleswig-Holstein auch die kälteste Region, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstag mitteilte. In Hamburg lag die Mitteltemperatur im meteorologischen Frühling bei 9,7 Grad Celsius. Zum Vergleich: Bundesweit war es durchschnittlich 9,6 Grad warm.

Dabei entsprach die Wärme durchaus nicht der Sonnenschein-Dauer. Während Schleswig-Holstein mit rund 530 Sonnenstunden sogar etwas über dem Bundesdurchschnitt von 525 Stunden lag, zählte die Hansestadt mit ungefähr 495 Stunden zu den eher sonnenscheinarmen Regionen, hieß es beim DWD.

In Schleswig-Holstein war der Frühling nach Angaben der Meteorologen relativ trocken. Mit fast 150 Litern Niederschlag blieb das nördlichste Bundesland unter dem bundesweiten Mittel von rund 155 Litern pro Quadratmeter. Hamburg hingegen zählte mit gut 205 Litern zu den niederschlagsreichen Regionen der Bundesrepublik.

Für seine Angaben wertete der Deutsche Wetterdienst die Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen aus.

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erstellt am 30.Mai.2017 | 18:11 Uhr

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