Lunden (Dithmarschen) : Frontalzusammenstoß: Ein Toter, drei Verletzte

Die Polizei musste die B5 nach dem Unfall sperren. Lange Umwege für die Autofahrer waren die Folge. Foto: Iwersen
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Die Polizei musste die B5 nach dem Unfall sperren. Lange Umwege für die Autofahrer waren die Folge. Foto: Iwersen

Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Bundesstraße 5 in Höhe Lunden (Kreis Dithmarschen) ist am Samstagabend ein 54 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

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30. August 2011, 08:06 Uhr

Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt, nachdem der mutmaßliche Unfallverursacher einen Frontalzusammenstoß verursacht hatte.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19.30 Uhr kurz hinter der Eiderbrücke auf der vielbefahrenen B5. Vermutlich war der Fahrer eines gelben Opels aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Ein in diesem Moment entgegenkommender Fahrer eines Kia-Minivan konnte jedoch nicht mehr ausweichen. Beide Fahrzeuge prallten frontal zusammen.
Da in den ersten Notrufen der Unfallort nicht exakt benannt werden konnte, wurden neben der zuständigen Feuerwehr aus Hemme auch die Freiwillige Wehr aus Tönning, mehrere Rettungswagen aus dem Kreis Nordfriesland sowie der Tönninger Notarzt alarmiert. "Insgesamt waren fünf Rettungswagen, vier Notärzte sowie der Niebüller Rettungshubschrauber am Unfallort", zählt Einsatzleiter Siegbert Peters von der Feuerwehr Hemme auf.

B5 musste gesperrt werden
Die Insassen des nach Angaben der Polizei mit drei Ehepaaren aus dem Raum Pinneberg besetzten Kia-Minivan wurden alle mit Rettungswagen in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Sie wurden teils schwer verletzt, Lebensgefahr besteht jedoch nicht.
Für den mutmaßlichen Unfallverursacher kam indes jede Hilfe zu spät. "Der Mann war bereits vor unserem Eintreffen verstorben, da konnten wir leider nicht mehr helfen", erklärt Einsatzleiter Peters.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße 5 am Nadelöhr Eiderbrücke für rund zwei Stunden voll gesperrt werden – für die Autofahrer bedeutete dies lange Umwege über Friedrichstadt oder das Eidersperrwerk.

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