Berchtesgadener Land : Freilassing: Arbeiter aus SH überlebt Absturz in Glockenturm

Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rotem Kreuz und Polizei bringen den Verletzten mit vereinten Kräften und Seilsicherungen über enge Wendeltreppe aus 30 Metern Höhe nach unten.
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Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht, Rotem Kreuz und Polizei bringen den Verletzten mit vereinten Kräften und Seilsicherungen über enge Wendeltreppe aus 30 Metern Höhe nach unten.

Der Mann stürzt fünf Meter tief auf ein Holzbrett und Metall-Streben. Er wird schwer verletzt. Die Bergung zog sich hin.

shz.de von
06. Juli 2017, 18:14 Uhr

Freilassing | Bei Wartungsarbeiten im Glockenturm einer Kirche in Freilassing im Berchtesgadener Land (Bayern) hat ein Arbeiter aus Schleswig-Holstein am Donnerstag in 30 Meter Höhe das Gleichgewicht verloren und ist in die Tiefe gestürzt. Der 33-Jährige wurde schwer verletzt, ist jedoch außer Lebensgefahr, wie eine Sprecherin des Uniklinikums Salzburg sagte.

Wie Polizei und Rotes Kreuz mitteilten, hatte der Arbeiter am Donnerstagvormittag auf einer Quertrasse der Glockenanlage der Rupertuskirche in Freilassing das Gleichgewicht verloren. Er fiel fünf Meter tief auf ein Holzbrett und Eisen-Querstreben, schlug mit dem Kopf aufs Metall und blieb bewusstlos liegen. Ersthelfer versorgten den Schwerverletzten und transportieren ihn in einer Korbtrage mit Seilsicherungen über die enge Wendeltreppe nach unten.

Die Rettungsarbeiten dauerten über eine Stunde. Der Mann wurde auf die Intensivstation des Uniklinikums Salzburg (Österreich) gebracht.

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