B207 in Brunstorf gesperrt : Feuer vernichtet Werkstatt-Scheune

Riesige Flammen und dicker schwarzer Rauch steigen aus der Scheune auf. Foto: Jann
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Riesige Flammen und dicker schwarzer Rauch steigen aus der Scheune auf. Foto: Jann

Ein paar Funken eines Schweißgeräts führten zu einem Großbrand in Brunstorf. Flammen und Rauchsäulen stiegen aus dem Dach einer Autowerkstatt.

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11. Januar 2013, 07:46 Uhr

Brunstorf | Eine ehemalige landwirtschaftlich Scheune, die als Autowerkstatt genutzt wurde, ist am Mittwochnachmittag in Brunstorf bei Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) in Flammen aufgegangen. Um 13.10 Uhr hatte die Leitstelle nach dem Notruf eines Mechanikers zunächst die Feuerwehren aus Brunstorf und Schwarzenbek zu einem angeblich brennenden Wagen in der Werkstatt alarmiert. Er soll bei Schweißarbeiten in Flammen aufgegangen sein. Schon auf der Anfahrt war angesichts der massiven Rauchentwicklung deutlich, dass dort mehr als nur ein Auto brennt.

Schließlich kämpften 100 Feuerwehrleute, auch aus Dassendorf, Kollow, Elmenhorst und Geesthacht, gegen einen Großbrand an. Das Feuer hatte sich vom Erdgeschoss auf das erste Obergeschoss ausgebreitet. Dort lagerten - für die Einsatzkräfte wegen des massiven Brandes unerreichbar - Autoteile wie Sitze, Airbags und Zubehör. Die Airbags drohten zu explodieren. Reichlich Nahrung für das Feuer, das sich ausbreitete und nach einer Stunde durchzündete. Schließlich stand die Scheune in Vollbrand.
Für den Einsatz musste die Bundesstraße 207 voll gesperrt werden. Die Mitarbeiter hatten sich alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht. "Außenstehende Personen sind nicht verletzt worden", teilt Polizeisprecher Andreas Dirscherl mit. Vorsorglich habe sich der Eigentümer von einem Arzt untersuchen lassen, weil er Rauchgas eingeatmet hat.

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