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"Zur Post" : Festival-Macher kaufen Gasthof in Wacken

vom

2012 musste der Landgasthof "Zur Post" in Wacken Insolvenz anmelden. Jetzt kann er wieder eröffnen. Die Veranstalter des Wacken Open Air haben ihn gekauft.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2013 | 09:22 Uhr

Wacken | Die Macher des Wacken Open Air haben jetzt das einzige Gasthaus im Ort gekauft. Thomas Jensen und Holger Hübner erwarben den im vergangenen Sommer in Insolvenz gegangenen Landgasthof "Zur Post". Der bis zu 700 Gäste fassende Traditionsbetrieb gehörte der Familie des prominenten CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp. Dessen Sohn Torsten führt den Betrieb nun als Pächter und Geschäftsführer weiter. Der 33-Jährige betont, dass die Festival-Organisatoren mit der Übernahme nicht ins Gastronomiegeschäft einsteigen wollten. Der Handel sei vor allem auch aus Freundschaft und aus Verbundenheit mit der gemeinsamen Heimatregion zustandegekommen. So hatte Thomas Jensen in jungen Jahren einst selbst hinterm dem Tresen des Gasthauses gestanden.
Während der Festivaltage ist die "Post" Anlaufstelle für Heavy Metal-Fans aus aller Welt. Zudem betreibt Arp auf dem Festivalgelände Europas größten mobilen Biergarten. Parallel wird auch der wenige Kilometer entfernte "Schweinehof" des früheren Verlegers Alexander Jahr von Arp weiter genutzt. Hier waren in der Vergangenheit auch immer wieder Landespolitiker aller Parteien zu Gast. Hier wie auch im Gasthof "Zur Post" setzt Arp nun vor allem auf Produkte aus der Region.

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