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Gefahr in E-Mails : Falsche Telekom-Rechnungen enthalten Trojaner

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Angebliche Telekom-Rechnungen mit Schadprogrammen füllen wieder die Mailboxen von Internet-Nutzern. Telekom und Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein raten: ungeöffnet löschen.

In vielen elektronischen Briefkästen landen derzeit E-Mails, die angeblich eine Rechnung der Deutschen Telekom enthalten. Sie ähneln den originalen Mails, enthalten aber Trojaner. Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein geht nach einer Prüfung davon aus, dass dieses Schadprogramm den Computer des Benutzers sperrt. Zum Entsperren muss eine Art Lösegeld gezahlt werden. Dieses Vorgehen ist bereits vom „BKA-Trojaner“ bekannt.

Die Verbraucherschützer in Kiel raten, die Mail keinesfalls zu öffnen, sondern direkt zu löschen – aus dem Posteingang und anschließend auch aus dem Papierkorb. Die Forderungen entbehren jeglicher Rechtsgrundlage. In den Postfächern von T-Online werden die Nachrichten automatisch gelöscht, teilt die Telekom mit.

Die E-Mails werden wahllos verschickt, die Empfänger müssen gar keine Telekom-Kunden sein. Bereits im April 2012 rollte eine Spam-Welle mit falschen Telekom-Rechnungen durchs Netz. Dabei waren die Nachrichten den Originalen täuschend ähnlich. Die aktuellen Fälschungen lassen sich laut Telekom zumindest an zwei wesentlichen Merkmalen entlarven. Zum einen fehle die individuelle Buchungsnummer in der Betreffzeile und zum anderen lautet die Absender-Adresse rechnungonline.@telekom.de (die richtige lautet rechnungonline@telekom.de). Weitere Merkmale echter Telekom-Mail lesen Sie hier.

Außerdem versendet die Telekom ihre Rechnungen ausschließlich als pdf-Anhang in E-Mails. Das Unternehmen rät, nicht nur auf die Benachrichtigung zu vertrauen, sondern den in der Mail genannten Rechnungsbetrag mit dem im Online-Kundencenter zu vergleichen. Dort ist jede Rechnung zusätzlich abgelegt und kann nach Eingabe der Login-Daten angesehen und heruntergeladen werden.

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erstellt am 11.10.2013 | 16:45 Uhr

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