Rendsburg-Eckernförde : "Exportschlager" Haushalts-Sanierung

Noch vor zwei Jahren sah es düster aus um die Finanzen des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Doch inzwischen sieht das ganz anders aus.

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13. Juli 2011, 11:52 Uhr

Rendsburg | Die Anfragen in der Verwaltung Rendsburg-Eckernfördes häufen sich: "Unser Konzept zur Haushalts-Konsolidierung entwickelt sich zum Exportschlager", sagt Thilo Rohlfs, zuständiger Koordinator in der Kreisverwaltung.
Noch vor zwei Jahren sah es düster aus um die Finanzen des Kreises: Für das Jahr 2014 wurde ein Schuldenstand von 92,5 Millionen Euro vorhergesagt. Kreisverwaltung und Politik einigten sich daraufhin auf einen rigiden Sparkurs: Alle Ausgaben kamen auf den Prüfstand, die Kreisforsten wurden an das Land verkauft. Jetzt rechnet der Kreis mit Mehreinnahmen aufgrund des wirtschaftlichen Aufschwungs und Geldern aus der Beteiligung des Bundes an den Kosten für die Grundsicherung von Arbeitssuchenden.
Die Konsequenz: Optimistische Prognosen aus der Kreisverwaltung erwarten für das Jahr 2014 nur noch einen Schuldenstand von 23,3 Millionen Euro. "Eine Rechnung mit vielen Unbekannten", schränkt Rohlfs ein. Aber: Schon in diesem Jahr kommt der flächengrößte Kreis des Landes ohne Neuverschuldung aus, die Kreisumlage ist die niedrigste in Schleswig-Holstein.
(cro, shz)

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