Stephan H. : Ex-R.SH-Moderator in Berlin ins Koma geprügelt

Auf diesem Weg zum Parkplatz des Rathauses Zehlendorf wurde Stephan H. brutal überfallen. Foto: Google Streetview
Auf diesem Weg zum Parkplatz des Rathauses Zehlendorf wurde Stephan H. brutal überfallen. Foto: Google Streetview

Er führte seine beiden Hunde am Abend Gassi, als Stephan H. (48) in Berlin-Zehlendorf brutal überfallen wurde. Der frühere R.SH-Moderator musste notoperiert werden.

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22. Oktober 2011, 10:42 Uhr

Nicht ansprechbar und mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen hat seine Frau den Radiomoderatoren am Dienstagabend auf einem Gehweg gefunden. Er war auf einem unbeleuchteten Weg zwischen seiner Villa und dem Rathaus Zehlendorf brutal überfallen worden. Der oder die Täter traktierten offenbar gezielt nur Kopf und Gesicht des Mannes, bis er regungslos am Boden lag.
In einem Krankenhaus wurde der frühere Moderator von R.SH notoperiert und ins künstliche Koma versetzt. Inzwischen sei der gebürtige Flensburger nicht mehr in Lebensgefahr, sagte eine Polizeisprecherin in Berlin am Donnerstag Nachmittag. Die Hintergründe der Tat seien nach wie vor unklar. Geraubt wurde H. offenbar nichts. Die Berliner Mordkommission ermittelt und tappt noch völlig im Dunkeln. Ein Polizeisprecher sagte dem Berliner Kurier: "Aufgrund seiner schweren Verletzungen konnte der Mann bislang nicht von den Ermittlern vernommen werden."
Welches Motiv könnte hinter der kaltblütigen Tat stecken? Freunde des bekannten Radio-Mannes können sich nicht erklären, wer es auf den Vater eines Sohnes und einer Tochter abgesehen haben könnte. Eine Auseinandersetzung mit einem Unbekannten sei jedoch auch unwahrscheinlich. Ein Kollege des Opfers sagt: "Der Stephan ist Pazifist, singt im Chor. Der gerät nicht so einfach in eine Schlägerei."

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