UKSH : Erster Interessent für das Uni-Klinikum

Die Rhön-Klinikum AG hat "grundsätzliches Interesse" am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) geäußert.

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17. Februar 2011, 08:34 Uhr

kiel/Lübeck | "Wir werden uns an dem Markterkundungsverfahren beteiligen", sagte der Sprecher der Rhön-Klinikum AG, Hans-Jürgen Heck, gestern. Am Vortag hatte die Landesregierung das Verfahren gestartet. Bis Anfang April sollen Interessenten ihre Konzepte für eine komplette Privatisierung oder eine Immobilienauslagerung einreichen.
Das Rhön-Klinikum, das unter anderem 2006 das Uni-Klinikum Gießen und Marburg gekauft hat, und der Hamburger Klinikriese Asklepios waren in der Vergangenheit immer wieder als mögliche Käufer genannt worden. Von Asklepios gab es keine Stellungnahme. Man äußere sich zu solchen Verfahren grundsätzlich nicht öffentlich, sagte ein Sprecher. Die Landesregierung will das UKSH insgesamt oder zumindest die Liegenschaften in Kiel und Lübeck privatisieren. Nur so könne der Investitionsstau von rund 700 Millionen Euro für die bauliche Sanierung aufgelöst werden.

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