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Erntedank im Namen des ganzen Lands

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit dem Schleswiger Bischofsvertreter Gothart Magaard, Landwirtschaftsminister Robert Habeck (erste Reihe von links) sowie Bauernverbands-Präsident Werner Schwarz (hinten rechts) an der Spitze haben rund 5000 Besucher gestern das zentrale Landeserntedankfest in Süderbrarup gefeiert. Magaard mahnte einen respektvollen Umgang mit Pflanzen und Tieren an. Der Mensch sei als Botschafter Gottes dazu berufen, „in seinem Namen Heil und Segen weiterzugeben und die Erde zu hüten“. Für Habeck erinnert Erntedank daran, „dass wir unsere Lebensmittel nicht auf Kosten der natürlichen Lebensgrundlagen produzieren dürfen“. Die Menschen seien „trotz riesiger Mähdrescher, chemischem Dünger, Pestiziden, Herbiziden und aller Technik“ auf gesunden Boden, Wasser und Luft angewiesen. Schwarz verwies auf steigende Weltmarktpreise für Reis, Weizen und Mais. Die Nachfrage wachse, weil es in Indien und China mittlerweile eine kaufkräftige Mittelschicht gebe. Für die Welternährung seien die steigenden Preise ein großes Problem, da sie für Arme Hunger bedeuteten. Der Gottesdienst wurde in einem 600 Quadratmeter großen Zelt auf dem Festplatz der Gemeinde zwischen Schleswig und Kappeln gefeiert.

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erstellt am 06.Okt.2013 | 18:55 Uhr

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