Flensburg : Erdrutsch am Ostseebad

Teile der Steilküste rutschten auf die Promenade. Foto: Iwersen
Teile der Steilküste rutschten auf die Promenade. Foto: Iwersen

Am Ostseebad in Flensburg sind am Mittwoch Teile der Steilküste abgerutscht. Die Befürchtung, dass eine Person dabei verschüttet wurde, bestätigte sich nicht. Die Feuerwehr stellte die Suche am Abend ein.

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07. Februar 2013, 12:19 Uhr

Flensburg | Bei einem Erdrutsch sind am Mittwoch Teile der Steilküste am Ostseebad Flensburg weggebrochen. Ein Radfahrer hatte die Feuerwehr alarmiert, teilte die Polizei mit. Er hatte gemeldet, dass er eine Person überholt habe, diese aber nach dem Erdrutsch nicht mehr sehen konnte. Die Feuerwehr war vor Ort mit einem Suchhund im Einsatz, um eine möglicherweise verschüttete Person zu suchen. Der angeforderte Suchhund konnte jedoch nichts finden: Sogenannte "Mantrailer" brauchen eine Geruchsprobe, zum Beispiel ein Kleidungsstück, der zu suchenden Person und können nicht einfach auf gut Glück lossuchen.
Schließlich riefen die Einsatzkräfte einen Mitarbeiter vom Technischen Betriebszentrum in Flensburg, der sich vor Ort auskennt. Nach Abwägung aller Argumente entschied man sich gegen 18.45 Uhr, den Einsatz abzubrechen. Polizei und Feuerwehr gehen davon aus, dass kein Mensch verschüttet wurde.
In der Vergangenheit kam es bereits vor, dass Teile der Steilküste abrutschten. Deswegen wurde die dortige Uferpromenade gelegentlich gesperrt.

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