Offshore vor Amrum : Eon investiert eine Milliarde Euro in Windpark

Der erste deutsche Offshore-Windpark 'Alpha Ventus' soll nicht der einzige bleiben. Foto: dapd
Der erste deutsche Offshore-Windpark "Alpha Ventus" soll nicht der einzige bleiben. Foto: dapd

Ab 2015 sollen sich 80 Windräder vor Amrum drehen. Eon investiert eine Milliarde Euro in den neuen Offshore-Windpark. Die Anlagen liefert Siemens.

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17. Dezember 2011, 11:09 Uhr

Düsseldorf/München | Der Energiekonzern Eon investiert eine Milliarde Euro in den Hochsee-Windpark Amrumbank West vor der schleswig-holsteinischen Küste. Ab 2015 sollen die insgesamt 80 Turbinen Strom für 300.000 Haushalte liefern, teilte Eon am Donnerstag mit. Die Windenergie-Anlagen werden von Siemens geliefert und installiert, wie der Konzern in München berichtete. Windenergie-Anlagen gehören zum stark wachsenden Umweltgeschäft von Siemens.
Seit zwei Jahren laufe die Planung für den Windpark in der Nordsee, berichtete Eon. Als Betriebs- und Servicestützpunkt sei Helgoland vorgesehen. Baubeginn sei 2013, sagte Sprecher Christian Drepper.
Alle 18 Monate ein neuer Windpark
Alle 18 Monate will Eon künftig einen neuen Windpark in Betrieb nehmen. "Nicht zwingend in Deutschland", sagte Drepper. Auch Dänemark, Schweden oder Großbritannien kämen in Frage. Derzeit habe man noch drei weitere große Windparks in der Nord- und Ostsee in Planung, die zusammen 1500 Megawatt stark sein sollen, entsprechend "einem großen AKW", sagte Drepper.
In den nächsten fünf Jahren will Eon laut Mitteilung mindestens sieben Milliarden Euro in erneuerbare Energien investieren. Dieselbe Summe sei auch in den vergangenen fünf Jahren ausgegeben worden.
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