Heavy-Metal-Festival : Dorfbewohnerin klagt gegen Wacken Open Air

Das beschauliche Dorf Wacken im Kreis Steinburg ist weltweit bekannt: Einmal im Jahr wird es zum Metal-Mekka. Foto: dpa
Das beschauliche Dorf Wacken im Kreis Steinburg ist weltweit bekannt: Einmal im Jahr wird es zum Metal-Mekka. Foto: dpa

Es ist laut, es ist hart - und nervt eine Anwohnerin so sehr, dass sie klagt: Ein Gericht soll jetzt entscheiden, ob das Wacken Open Air die Metal-Musik etwas leiser drehen muss.

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06. Januar 2013, 11:19 Uhr

Wacken | Ein halbes Jahr vor dem Start des weltgrößten Heavy-Metal-Festivals werden sich Juristen mit dem Wacken Open Air 2013 beschäftigen müssen. Eine Bewohnerin des Dorfes bei Itzehoe empfindet das dreitägige Spektakel als zu laut. Mit einer Klage will die Frau erreichen, dass die Amtsverwaltung in diesem Jahr strengere Lärmobergrenzen für das Festival festsetzt, wie das Verwaltungsgericht in Schleswig am Freitag mitteilte.
Zu dem Festival werden in diesem Jahr rund 75.000 Besucher aus aller Welt erwartet. Die Karten für die 24. Ausgabe Spektakels waren schon zehn Monate vor Beginn ausverkauft. Jedes Jahr werden rund 200 Hektar Acker in ein Festivalgelände mit fünf Open-Air-Bühnen und zwei überdachten Bühnen verwandelt. Rund hundert Bands spielen dann in der ersten Augustwoche zum Teil gleichzeitig mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel auf. Zu den Bands, die in diesem Jahr erwartet werden, gehören "Deep Purple", "Anthrax", "Nightwish", "Arch Enemy", "Lingua Mortis feat. Rage", "Sabaton", "ASP" sowie "Sonata Arctica".

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