Tod am Bahnübergang : DNA-Test soll Leichen identifizieren

Der Pkw wurde bei dem Unfall von dem Triebwagen vollkommen zerstört. Foto: Michael Kuhr
Der Pkw wurde bei dem Unfall von dem Triebwagen vollkommen zerstört. Foto: Michael Kuhr

Wer waren die Frau und das Kind, die in Ostholstein vom Zug überrollt wurden? Ein DNA-Test soll Aufschluss geben.

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05. März 2008, 12:16 Uhr

Wie es zu dem Unfall kam, kann die Polizei noch nicht sagen. Die Ampel an dem unbeschrankten Bahnübergang soll rot geblinkt haben, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Anlage wurde nach dem Unfall untersucht. Mängel wurden nicht festgestellt.
Auch die Identität der Frau und des Kindes sind noch ungeklärt. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass es sich bei einem Opfer um eine 46-jährige Frau handelte, sagte ein Polizeisprecher. Die zweite Tote sei wahrscheinlich ihre 13- jährige Tochter, hieß es. Ein DNA-Test soll die Identität in den kommenden Tagen klären.
Die Bergung der beiden dauerte mehrere Stunden an. Laut Feuerwehr musste ein Hilfszug aus Lübeck an die Unfallstelle zwischen Oldenburg und Göhl gerufen werden. Mit dessen Hilfe konnte das verkeilte und komplett zerstörte Fahrzeug herausgezogen werden. Von den wenigen Fahrgästen des Zuges hätten einige leichte Verletzungen wie Prellungen und Schürfwunden erlitten, sagte ein Polizeisprecher. Der Zugführer (41) erlitt einen Schock. Die Bahnstrecke zwischen Oldenburg und Puttgarden war nach Angaben der Bahn rund acht Stunden gesperrt und konnte erst am frühen Abend wieder freigegeben werden.
Laut Feuerwehr war der Zug bei einer Geschwindigkeit von rund 100 Stundenkilometern in das Auto gerast.

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