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Segelwettbewerbe 2024 : Die Olympia-Frage: Kiel, Lübeck, Rostock - oder doch Cuxhaven?

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Aus der Onlineredaktion

Da waren es plötzlich vier: Die Olympia-Evaluierungskommission besucht diese Woche überraschend auch Niedersachsen.

Kiel/Lübeck/Rostock | Deutschland will sich mit Hamburg für Olympia 2024 bewerben - jetzt geht es um die Segelwettbewerbe. Wenn in dieser Woche die Evaluierungskommission die Bewerberstädte besucht, geht es auch nach Cuxhaven. Bisher waren drei Ortstermine geplant: am heutigen Donnerstag in Rostock, am Freitag in Lübeck und Kiel. Die Evaluierungskommission, der Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), der Stadt Hamburg und des Deutschen Segler-Verbands (DSV) angehören, schiebt eine Visite in Cuxhaven hinterher: nämlich am Samstag, 11. April.  Das teilt der DOSB mit.

Seit dem 17. März 2014 steht fest, dass Deutschland Olympia nach Hamburg holen will. Zentrum des Sportspektakels soll eine „Olympic City“ auf einer Elbinsel, dem Kleinen Grasbrook, werden. Auf dem derzeit mit Gewerbe bebauten Gelände sind auf rund 775.000 Quadratmetern ein Olympiastadion mit 70.000 Plätzen, eine Olympia-Halle und ein Schwimmstadion mit jeweils 15.000 Plätzen geplant. Außerdem soll dort das olympische Dorf mit rund 3000 Wohnungen etwa 17.500 Athleten und Offiziellen Platz bieten.

„Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch hat in einem Schreiben an DOSB-Präsident Alfons Hörmann jetzt noch einmal deutlich das Interesse seiner Stadt an den Segelwettbewerben bekundet und eine Sondersitzung des Rates für Ende April angekündigt. Daraufhin haben wir uns gemeinsam mit der Stadt Hamburg und dem DSV entschlossen, auch Cuxhaven mit zu evaluieren“, teilt DOSB-Vorstand Bernhard Schwank mit, der die Evaluierungskommision leitet.

Cuxhaven hatte schon früher Interesse an den Segelwettbewerben geäußert, gilt aber als absoluter Außenseiter.

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erstellt am 09.Apr.2015 | 12:20 Uhr

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