SH und Hamburg : Die bewegendsten Geschichten zum Tag des Hundes

Mal traurig, mal süß, mal lustig: Zum Tag des Hundes fasst shz.de Geschichten über den besten Freund des Menschen zusammen.

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01. Juni 2014, 10:56 Uhr

Retriever-MischlingTommy“ vor dem Verhungern gerettet

Tierpflegerin Catharina Brode kümmerte sich um den abgemagerten Tommy. Foto: Dommasch
Tierpflegerin Catharina Brode kümmerte sich um den abgemagerten Tommy. Foto: Dommasch

Dieser Vorfall sorgte für große Empörung in Flensburg: Der Retriever-Mischling „Tommy“ wurde im Januar vor dem Verhungern bewahrt. Nachdem Nachbarn Verdacht schöpften und den Tierschutz zur Hilfe riefen, bot sich der Polizei ein grauenhaftes Bild: In einem leeren, stinkenden und verwahrlosten Raum fand man den neunjährigen Mischling, der vollkommen abgemagert auf einem Stofffetzen lag. Nicht einmal etwas zu trinken, geschweige denn etwas zu essen war in dem kahlen Raum vorzufinden. Tommy wurde daraufhin in ein Tierheim gebracht und wieder aufgepäppelt. Die Mieter konnte man nicht auffinden.

Hunderennen in Padenstedt

Die sechs Monate alte Cloe schaffte in der Welpenklasse den zweiten Platz. Foto: Böge
Die sechs Monate alte Cloe schaffte in der Welpenklasse den zweiten Platz. Foto: Böge

Wir Zweibeiner haben gegen die schnellen Sprinter keine Chance: Im Mai konnten die munteren Vierbeiner ihr Können dann endlich auch mal unter Beweis stellen: nämlich beim Hunderennen in Padenstedt. Rund 100 Teilnehmer ließen ihre Lieblinge gegeneinander antreten und bereiteten sie sogar mit Vitamindrops für den 70 Meter langen Marathon vor. Statt mit Getränken, köderten die Besitzer ihre Schützlinge mit ihrem Lieblingsspielzeug.

Heißes Auto wird zur tödlichen Falle

Bei Hitze darf man seinen Hund keinesfalls zu lange im Auto lassen. Foto: Stephan Jansen, dpa
Bei Hitze darf man seinen Hund keinesfalls zu lange im Auto lassen. Foto: Stephan Jansen, dpa

Trauriger kann eine Geschichte nicht enden: Am 21.Mai ist ein Hund in einem zu heiß gewordenen Auto in Wedel gestorben. Sogar die Fenster des Autos waren verschlossen. Als Passanten auf das Tier aufmerksam wurden verständigten sie die Polizei, die den Wagen kurzerhand aufbrach. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der Hund war tot.

Auch Hunde müssen abspecken

Manche Hunde haben etwas zu viel auf den Rippen. Foto: dpa
Manche Hunde haben etwas zu viel auf den Rippen. Foto: dpa

Nicht nur wir haben manchmal mit überschüssigen Pfunden zu kämpfen: Hunde sagen nie nein, wenn man ihnen ein köstliches Leckerlie vor die Nase hält. Die Gutmütigkeit hinterlässt aber nicht selten Spuren: Der Hund wird zum Mops. Hundebesitzerin und Tierpflegerin Birgitt Thiesmann setzte ihren Liebling auf Diät. Statt Leckerlies bekam er erstmal nur noch Hähnchen vorgesetzt. Auf die Pfunde zu achten ist äußerst wichtig, denn auch Hunde sollten sich an ein Idealgewicht halten. Bei zu viel Speck auf den Rippen empfiehlt die Tierärztin Verena Mißler viel Bewegung und Diätfutter. Für Katzen gilt das gleiche.

Hannibals trauriges Schicksal

Hannibal wurde brutal erstochen. Foto: privat
Hannibal wurde brutal erstochen. Foto: privat

Ein grausamer Vorfall ereignete sich 2012 am Einfelder See in Neumünster: Ein 52-jähriger Mann erstach den Hund „Hannibal“ mit einem Messer. Grund für seine Attacke war der Ärger über die Tatsache, dass Hannibal nicht angeleint war. Obwohl der Mann selber einen Hund besitzt, stach er skrupellos auf das Tier ein. Am 11. März wurde ihm dann der Prozess gemacht: Der Täter kam mit einer Geldstrafe davon, da das Gericht der Hundebesitzern eine Mitschuld zusprach. Der Hund sei nicht geeignet für seine Besitzerin, eine ältere Dame, gewesen.

Der Hundstage-Cup auf Sylt

Der Hundeparcours beim Hundstage-Cup auf Sylt. Foto: Deppe
Der Hundeparcours beim Hundstage-Cup auf Sylt. Foto: Deppe

Für alle Hundebesitzer, die ihre Schützlinge ein bisschen herausfordern wollten, war der erste Wenningstädter Hundstage-Cup am 7.März eine perfekte Möglichkeit. Zehn Hunde stellten sich verschiedenen Hindernissen, sprangen, kletterten und balancierten. Sogar ein Erste-Hilfe-Kurs für Hunde wurde angeboten. Der Cup stieß auf sehr gute Resonanzen, sodass noch viele weitere Hundstage in Zukunft auf der schönen Insel Sylt stattfinden werden.

Blindenhund Julie - gestohlen und zurück

Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach Blindenhund Julie. Foto: Polizei
Mit diesem Foto fahndete die Polizei nach Blindenhund Julie. Foto: Polizei

Hunde sind treue Begleiter. Speziell ausgebildete Vierbeiner können sogar Menschen in Notsituationen helfen. Doch so manch einer kann das ganz schön ausnutzen. In Hamburg klaute im Januar ein Unbekannter einem 51-Jährigen den Blindenhund „Julie“. Skrupellos ließ er das hilflose Opfer zurück. Doch einige Tage später kam die Polizei dem Täter dank Hinweisen auf die Spur. Ein 58-Jähriger hatte sie gestohlen. Nun ist Julie wieder wohlbehalten bei ihrem Herrchen. Der Hundedieb wurde am 22.Mai zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt.

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