Kriminalität : Deutlich weniger Wohnungseinbrüche als im Vorjahr

Sie haben jetzt  Hochkonjunktur – die Einbrecher.
Sie haben jetzt Hochkonjunktur – die Einbrecher.

Die dunkle Jahreszeit lockt Täter an: Im November hat die Polizei 650 Einbruchsfälle gezählt.

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20. Dezember 2017, 13:29 Uhr

Kiel | Die Polizei hat in Schleswig-Holstein von Januar bis November rund 4700 Wohnungseinbrüche registriert und damit etwa 1300 weniger als im Vorjahreszeitraum. Wie die Landespolizei am Mittwoch berichtete, gab es im November 650 Fälle. Das waren zwar 250 mehr als im Oktober, aber 150 weniger als im November 2016. Die Landespolizei setze ihren Kampf gegen die Wohnungseinbruchkriminalität konsequent fort, hieß es.

„Die Kriminalitätsbelastung mit Wohnungseinbrüchen kann dauerhaft nur gesenkt werden, wenn intensive repressive Maßnahmen und präventive Anstrengungen miteinander verzahnt werden“, sagte Kriminaldirektor Rainer Bretsch, der im Landeskriminalamt für diese Form der Kriminalität zuständig ist.

 

Im Laufe dieses Jahres wurden 79 Verdächtige auf frischer Tat ertappt und vorläufig festgenommen. Außerdem kamen 42 Beschuldigte im Zuge laufender Ermittlungsverfahren in Untersuchungshaft. Die Polizei setze intensive Kontrollen in den besonders betroffenen Bereichen im Süden des Landes fort, hieß es.

In der Polizeidirektion Bad Segeberg wurden in mehreren Dienstbezirken Anhalte- und Sichtkontrollen angeordnet. Dies gilt für die Bereiche Elmshorn, Rellingen, Kaltenkirchen und Norderstedt. „Die hohe Zahl an Festnahmen auf frischer Tat beweist, wie wichtig nachbarschaftliche Aufmerksamkeit ist“, sagte Bretsch. In Verdachtsfällen sollte sofort die 110 gewählt werden.

 
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