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Bundesweite Tempokontrollen : Der „24-Stunden-Blitzmarathon“ in SH

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Mal blitzen sie nur mit der Radarpistole, mal wollen sie die Autofahrer anhalten: Auf den Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein ist vom 10. Oktober an ein „24-Stunden-Blitzmarathon“ geplant.

Kiel/Hamburg | Schleswig Holstein und Hamburg beteiligen sich in der kommenden Woche am „24-Stunden-Blitzmarathon“. „Jeder hat eine Straße im Kopf, bei der er denkt: Hier sollte mal geblitzt werden“, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün am Mittwoch in Hamburg. Deshalb sind alle Hamburger aufgerufen, an diesem Freitag der Polizei an einem Bürgertelefon (040/42886550, 8 bis 18 Uhr) Vorschläge zu machen.

In Hamburg sollen mehr als 520 Beamte in drei Schichten im Einsatz sein, kündigte Levgrün an. Und zwar an insgesamt 389 Stellen: Mal blitzen sie nur mit der Radarpistole, mal wollen sie die Autofahrer anhalten. Im vergangenen Jahr kamen 20 Menschen in Hamburg bei Unfällen wegen zu hohen Tempos ums Leben, in Schleswig-Holstein waren es 29. In Schleswig-Holstein sind Kontrollen an 121 Stellen geplant.

Innenminister Andreas Breitner (SPD) begrüßte die Aktion. „Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle und Unfälle mit Verletzten“, erklärte er in Kiel.

Die Innenministerkonferenz hatte die bundesweite Aktion im Mai beschlossen. Vorbild ist Nordrhein-Westfalen, dort gab es schon vier 24-stündige Tempokontrollen. Die Zahl der Verkehrstoten sei seitdem stark gesunken, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch in Düsseldorf.

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erstellt am 02.Okt.2013 | 15:08 Uhr

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