Sylvia Behrens : "Das schmeckt herrlich fruchtig"

Sylvia Behrens kocht Kartoffel- und Selleriewürfel für das Püree.
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Sylvia Behrens kocht Kartoffel- und Selleriewürfel für das Püree.

Banane in die Sosse, die zu einem marinierten Schweinefilet gereicht wird? "Warum nicht - das schmeckt herrlich fruchtig", sagt Sylvia Behrens aus Handewitt.

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16. September 2011, 08:47 Uhr

Die Hobbyköchin aus dem Kreis Schleswig-Flensburg hat recht. Zur Banane gesellen sich noch Apfel, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer. Die flink geschälten und gehackten Zutaten werden in Butter gedünstet, mit mittelscharfem Curry und Gemüsebrühe versehen, eine Viertelstunde ziehen gelassen, durch ein Sieb passiert, mit Sahne aufgegossen und leicht einreduziert - auf eine leckere Komposition aus Frucht und Schärfe. Das kurz angebratene Filet ist dazu bei 80 Grad im Ofen auf den Punkt gegart. Der Sattmacher des Hauptgangs - das Selleriepüree - wird nach Bauchgefühl zubereitet. Essen soll für die 33-jährige Einkäuferin eines Pharmaunternehmens nicht nur schmecken und gesund sein, sondern auch satt machen. Kaum zu fassen, denn gertenschlanker als die junge Mutter kann Frau eigentlich kaum sein.
Sylvia Behrens Ansprüche ans Kochen hat der fünfjährige Aron hochgeschraubt. "Ich wollte meinem Kind mehr als Fertignahrung bieten", sagt die gebürtige Brunsbüttlerin. Mamas Küche hat bewirkt, dass der Steppke sogar Petersilie "lecker" findet, und das auch noch in der satten Menge von drei Bund, die in Sylvia Behrens Petersiliensuppe stecken. Geräucherte Forelle gibt der Vorspeise den entscheidenden Pfiff.
Für die Küchenlust beworben hat sich die junge Frau ganz von allein. "Das wollte ich für mich machen. Weder Freunden noch Familie habe ich davon erzählt", sagt sie und freut sich riesig, den Sprung in die Endrunde der acht Hobbyköche geschafft zu haben.

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