Feuer in Barsbüttel : Dachstuhlbrand hält Feuerwehr auf Trab

Ein Hausbewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Feuerwehrleute wurden vom Rettungsdienst am Brandort versorgt. Foto: Wüst
Ein Hausbewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Feuerwehrleute wurden vom Rettungsdienst am Brandort versorgt. Foto: Wüst

Ein brennender Schuppen hat in Barsbüttel (Kreis Stormarn) einen Großeinsatz ausgelöst. Rasend schnell hatten die Flammen zwei Häuser erfasst, weil der Schuppen zwischen ihnen stand.

shz.de von
07. Mai 2013, 11:40 Uhr

Barsbüttel | Den Schuppen hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Sonntagnachmittag schnell gelöscht, die Dächer aber nicht. Das Problem: "Mit einer Drehleiter kamen unsere Feuerwehrleute nicht durch die enge Häuserzufahrt durch, deshalb mussten tragbare Leitern her", sagte Norman Schumann, Einsatzleiter der Feuerwehr.
Zwei tragbare Leitern wurden herangeschafft und mühsam auf die Dächer verlegt. Unter Atemschutz deckten die eingesetzten Löschtrupps die Dachpfannen der Häuser ab, darunter brannte die Dach-Isolierung aus Bauschaum.

Keine leichte Aufgabe für die Trupps. Die Hitze und die große Anstrengung bereiteten den Atemschutzträgern Probleme. Über zwei Stunden lang kämpften die Feuerwehrleute gegen die Brandnester unter den Dächern an, dann war das Feuer gelöscht. Zeitweise waren nahezu 100 Feuerwehrleute am Brandort eingesetzt.
Ein Hausbewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Feuerwehrleute wurden vom Rettungsdienst am Brandort versorgt. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens stehen derzeit noch nicht fest. Die Polizei nahm noch am Brandort erste Ermittlungen auf.

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