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Lübeckerin bei GNTM : Castingshow-Stars aus SH und Hamburg: Was machen sie heute?

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Die Lübeckerin Anu möchte GNTM werden. Viele Norddeutsche wollten in Castingshows groß rauskommen. Was ist aus ihnen geworden?

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 19:54 Uhr

Die 17-jährige Anuthida (genannt: Anu) aus Lübeck möchte „Germanys next Topmodel“ 2015 werden. Mit ihren dunklen Augen, den breiten Wangenknochen, der runden Gesichtsform und ihrem tiefschwarzen Haar sticht die junge Frau unter der Masse der GNTM- Bewerberinnen hervor. Ab dem 12. Februar startet die zehnte Staffel von „Germanys next Topmodel“ auf Pro Sieben.

Heidi Klum ist nicht die einzige, die mit Hilfe einer Castingshow versucht, neue Talente zu finden. Gerade ist die zwölfte Staffel von DSDS auf Sendung und das Casting für die nächste Staffel von „The Voice of Germany“ steht in den Startlöchern. Alle ehemaligen Teilnehmer wollten ganz groß raus – manche haben es geschafft, manche nicht. shz.de zeigt die Castingteilnehmer aus Hamburg und Schleswig-Holstein. Was machen sie heute?

Die Casting-Stars aus „Germanys next Topmodel“: Lovelyn Enebechi und Jolina Fust aus Hamburg

Lovelyn Enebechi stammt aus Hamburg-Alsterdorf und gewann die achte Staffel der Casting-Show „Germanys next Topmodel“ 2013. Seitdem ging es mit ihrer Karriere steil bergauf: Wie viele ehemalige GNTM-„Mädchen“, steht die Gewinnerin mit den nigerianischen Wurzeln bis heute für die Model-Agentur ONEeins unter Vertrag. Nebenher modelt die Schönheit auch noch für Online-Shops, läuft auf verschiedenen Fashion-Weeks und war unter anderem letztes Jahr bei der Sendung „Mieten, kaufen, wohnen“ auf VOX zu sehen.

Heidi Klum kürt 2013 ihr neues Topmodel Lovelyn Enebechi. Foto: Uli Deck, dpa
Heidi Klum kürt 2013 ihr neues Topmodel Lovelyn Enebechi. Foto: Uli Deck, dpa

Jolina Fust aus Hamburg staubte bei der letzten Staffel von „Germanys next Topmodel“ die Silbermedaille ab und musste der Siegerin Stefanie Giesinger Vortritt gewähren. Auch sie ist noch bei Klums Vater Günther unter Vetrag und modelt weiterhin für dessen Agentur ONEeins. Auf ihrer Facebookseite hält sie ihre Fans immer auf dem Laufenden über ihr Model-Leben und postet regelmäßig neue Bilder.

Jolina Fust (mitte) wurde 2014 zweite bei Germanys next Topmodel. Foto: Imago/APress
Jolina Fust (mitte) wurde 2014 zweite bei Germanys next Topmodel. Foto: Imago/APress

„Deutschland sucht den Superstar“: Wincent Weiß aus Eutin, Mehrzad Marashi und Kim Gloss aus Hamburg

Wincent Weiß kommt aus Eutin und wurde 2013 durch seine Teilnahme bei „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt. Mit seinem romantischen Gitarrenspiel brach der Musiker reihenweise Mädchenherzen – doch leider hat das nicht gereicht. Musikalisch gesehen hat ihn das dennoch nicht gebremst: Mittlerweile folgen ihm etwa 1700 Fans auf Twitter, wo der mittlerweile 20-Jährige seine musikalischen Neuheiten veröffentlicht. Während seiner Teilnahme bei DSDS traf sich auch shz.de mit dem jungen Künstler.

Mehrzad Mahrashi gewann die siebte Staffel von DSDS. Er ist im Iran geboren, jedoch in Hamburg aufgewachsen. So schnell es für den Sänger bergauf ging, so schnell ging es wieder bergab. Tourneen wurden abgesagt, die Zusammenarbeit mit seinem Entdecker Dieter Bohlen aufgelöst. Neben dem Singen hat sich Mehrzad noch einem anderen Hobby gewidmet: 2011 eröffnete er sein eigenes Tanzstudio Mehrzads art of dance in Hamburg. Musikalisch ist er nebenher auch noch tätig.

Mehrzad Marashi bei einer Probe für die Mottoshows bei DSDS 2010. Foto: Imago/STAR-Media
Mehrzad Marashi bei einer Probe für die Mottoshows bei DSDS 2010. Foto: Imago/STAR-Media

Auch Kim Debkowski, besser bekannt als „Kim Gloss“, stammt aus Hamburg und nahm 2010 bei „Deutschland sucht den Superstar“ teil. Nachdem sie als viertplatzierte aus der Sendung flog, machte sie weiterhin Musik. 2012 widmete sie sich dann einer neuen Herausforderung: Sie nahm bei der RTL-Show „Ich bin ein Star - holt mich hier raus!" teil und ergatterte den zweiten Platz. Ihren Künstlernamen „Kim Gloss“ erhielt sie wegen ihrer dicken Portion Lipgloss auf ihrem Mund. Auf Youtube hat die Sängerin mittlerweile ihren eigenen Kanal mit fast 100.000 Abonnenten. Dort unterrichtet sie ihre Fans über die neusten Beauty-Trends und zeigt Tipps und Tricks für das perfekt geschminkte Gesicht.

Die ehemaligen Castingteilnehmer von „The Voice of Germany“: Rasmus Hoffmeister aus Flensburg, Hafdis Hallgrimsdottir aus Leck und Michael Schulte aus Dollerup

Lockenschopf Michael Schulte schaffte es in der ersten Staffel der Gesangsshow aufs Treppchen. Platz drei belegte das Gesangstalent, das sich bereits vor seinen TV-Auftritten eine große Fan-Base auf Youtube aufgebaut hatte.

Der 24-Jährige ist einer der erfolgreichsten Casting-Stars aus dem Norden. Insgesamt wurden seine Videos über 42.500.000 Mal angesehen, auf Facebook hat er mehr als 84.600 Fans. Nach seinem Ausscheiden erreichte er mit seinem Final-Song „Carry Me Home“ die Top Ten der Deutschen Charts. Show-Mentor Rae Garvey nahm ihn 2012 mit auf Tour. Danach verselbstständigte sich die Karriere des Dollerupers. Sein 2012 veröffentlichtes Album „Wide Awake“ schoss in den Media-Control Newcomer-Charts direkt auf Platz eins.

Nach zwei großen Deutschlandtour ist es inzwischen wieder etwas ruhiger um Schulte geworden, der im Oktober 2014 sein aktuelles Album „The Arising“ veröffentlichte. Schulte ist noch immer sehr heimatverbunden. Das zeigt sich auch auf seiner Facebook-Seite, wo er sich besonders freut, in heimischen Gefilden aufzutreten:

In der dritten Staffel von „The Voice of Germany“ kämpften gleich zwei Nordlichter um den Sieg: Hafdis Hallgrimsdottir aus Leck und  Rasmus Hoffmeister aus Harrislee bei Flensburg. Zwar landeten beide nicht auf dem ersten Platz, eroberten trotzdem aber die Herzen der Zuschauer. Rasmus Hoffmeister beeindruckte die Juroren mit einzigartigen Coverversionen von Bosse oder Philipp Poisel.

Der Flensburger hat sich nach dem Ausscheiden bei der Castingshow nicht unterkriegen lassen und tritt immer noch bei verschiedenen Veranstaltungen auf. Nebenher hat der Musiker auch noch fleißig studiert und 2015 sein Sozialpädagogikstudium beendet. Das verkündete er zumindest auf seiner Facebook-Seite:

Von Hafdis Hallgrimsdottir aus Leck hingegen hört man wenig. Die gebürtige Isländerin mit der kräftigen Stimme haute das Team „BossHoss“ mit einer ganz speziellen Version von „Nothing compares to you“ von Sinead'O'Connor um. 

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