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Busunternehmer drohen mit Klage

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Die Sperrung der Rader Hochbrücke trifft die Touristikunternehmen hart. Als erste Maßnahme fordern die Unternehmen die Freigabe der Oströhre des Kanaltunnels.

shz.de von
erstellt am 02.Aug.2013 | 09:05 Uhr

Kiel | Die für Lkw und Busse gesperrte Rader Hochbrücke - auch die Reisebusbranche ist "ganz massiv betroffen". Darauf weist der Omnibus Verband Nord (OVN) hin, der 110 private Unternehmen in Schleswig-Holstein und Hamburg mit insgesamt rund 1600 Bussen vertritt.
"Insbesondere für unsere Touristikunternehmen nördlich des Nord-Ostsee-Kanals ist die andauernde Vollsperrung der Rader Hochbrücke geradezu katastrophal und nicht akzeptabel", so Vorsitzender Klaus Schmidt. Zum Teil seien gebuchte Reisen nicht durchführbar, weil Anschluss zeiten, etwa bei Fähren, nicht eingehalten werden könnten. Außerdem stünden Bus unternehmen wegen der bestehenden Lenk- und Ruhezeiten regelungen vor massiven Problemen, da die Vollsperrung zu mehrstündigen Fahrzeit-Verlängerungen führe, die viele Fahrgäste nicht akzeptierten.
"Wir erwarten von der Politik sowie den Straßenverkehrsbehörden umgehend konkrete Maßnahmen, um den Schaden zumindest in Grenzen zu halten", fügt OVN-Geschäftsführer Dr. Joachim Schack hinzu. Abgesehen von der gesetzlich bestehenden Schadensminderungspflicht müsse das Land damit rechnen, mit Schadensersatzansprüchen betroffener Unternehmen konfrontiert zu werden, deren Erfolgsaussichten nicht unerheblich seien. Als erste Maßnahme fordern die Unternehmen die kurzfristige Freigabe der in Sanierung befindlichen Oströhre des Rendsburger Kanaltunnels. Schack: "Auch muss das wegen der bereits bestehenden Vierspurigkeit unsinnige Überholverbot für Omnibusse nördlich und südlich des Elbtunnels aufgehoben werden. Und es ist dringend geboten, alle Baustellen auf den Umleitungs-Routen umgehend zu beseitigen."

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