Rendsburg : Breitner bleibt Bürgermeister

Andreas Breitner freut sich über die Bestätigung im Amt mit seiner Tochter Greta und Ehefrau Anke. Foto: Schönstedt
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Andreas Breitner freut sich über die Bestätigung im Amt mit seiner Tochter Greta und Ehefrau Anke. Foto: Schönstedt

Rendsburgs amtierender Bürgermeister Andreas Breitner (SPD) hat die Wahl in der Kreisstadt gewonnen. Sein Gegenkandidat Klaus Schädel zog erneut NS-Vergleiche.

shz.de von
14. September 2010, 12:17 Uhr

Damit ist der 43-Jährige für weitere acht Jahre als Verwaltungschef der Kreisstadt bestätigt worden. Der SPD-Politiker setzte sich mit 87,14 Prozent gegen Hans-Dieter Mensing (parteilos, 9,32 Prozent) und Klaus Schädel (parteilos, 3,54 Prozent) durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 36,37 Prozent.
"Die Bürger haben mit viel Verstand gewählt und sich nicht von Beschimpfungen beirren lassen", sagte Breitner nach der Bekanntgabe des Ergebnisses im Rathaus. Seine Aussage war offenkundig an seinen Mitbewerber Klaus Schädel gerichtet. "Mit Herrn Mensing habe ich gerne diskutiert."
"Apathische Bürger, unlautere Methoden"
Schädel kommentierte die Wahl so: "Das Ergebnis spiegelt den Zustand der Demokratie wider - apathische Bürger, die bereits aufgegeben haben, ein Bürgermeister, der seine Wahl mit unlauteren Methoden durchsetzt und eine Presse, die agiert wie im Dritten Reich."
Andreas Breitner wurde am 24. Februar 1967 in Kiel geboren. Nach dem Studium an der Verwaltungsfachhochschule Altenholz im Fachbereich Polizei zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) trat er 1990 in den Polizeidienst ein. Bevor er im Oktober 2002 zum Bürgermeister der Stadt Rendsburg gewählt wurde, war er drei Jahre lang persönlicher Referent von Innenminister Klaus Buß.

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