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"Wahrzeichen der Gemeinde" : Brand zerstört historisches Försterhaus in Dahme

vom

Nach einem Brand liegt ein Ferienhaus in Dahme in Schutt und Asche. Der Bürgermeister ist in Sorge: In der Gegend gingen bereits zwei andere Gebäude in Flammen auf.

shz.de von
erstellt am 19.Mai.2013 | 10:30 Uhr

Dahme | Großeinsatz für die Feuerwehren in Ostholstein. Ein Feuer hat in der Nacht zu Freitag ein großes reetgedecktes Ferienhaus an der Cismarer Strasse in Dahme komplett in Schutt und Asche gelegt. Die Anwohner in der Region sind verunsichert, denn es ist bereits der dritte Großbrand, der innerhalb von zwei Monaten drei Gebäude in der Gegend vernichtet hat.
Besonders merkwürdig, dass es immer donnerstags brennt - darüber wundert sich nicht nur Dahmes Bürgermeister Heinrich Plön, der noch in der Nacht zur Brandstelle gefahren war. "Das Feuer hat unser historisches Försterhaus zerstört. Wir sind sehr traurig darüber, denn das Haus war ein Wahrzeichen unserer Gemeinde", sagte er gegenüber shz.de.

Schwierige Löscharbeiten


Das Reetdach des Hauses stand bereits lichterloh in Flammen, als ein aufmerksamer Autofahrer gegen 22.15 Uhr den Großbrand entdeckte und die Feuerwehr alarmierte. Als erste Kräfte der Feuerwehr eintrafen, stand das Gebäude lichterloh in Flammen, während dichter Rauch die Umgebung in einen beißenden Nebel einhüllte. Mehr als 100 Feuerwehrleute von sechs Freiwilligen Wehren mussten sich über Stunden durch den besonders dichten Qualm an den Brandherd vorkämpfen. Die schwierigen Löscharbeiten waren nur unter Atemschutz möglich. Das Feuer wurde im Außenangriff und über eine Drehleiter bekämpft.
Die angrenzende Bundesstraße 501 war während der umfangreichen Löscharbeiten über mehrere Stunden lang voll für den Verkehr gesperrt. Menschen wurden nicht verletzt. Das Ferienhaus stand zum Zeitpunkt des Feuers leer. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Noch in der Nacht nahm die Polizei an der Brandstelle erste Ermittlungen auf, diese wurden von Beamten der Spurensicherung am Freitagmorgen in der Brandruine fortgesetzt.
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