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Marode Infrastruktur : Blow-ups auf A24 und A1

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Erst geht die Rader Hochbrücke kaputt, jetzt beschädigen gefährliche Hitzeblasen die Autobahnen in Schleswig-Holstein. Der ADAC rät zu besonderer Vorsicht.

Hitze, hohes Verkehrsaufkommen wegen der Ferien in vielen Bundesländern, eine kaputte Rader Hochbrücke über dem Nord-Ostsee-Kanal, und jetzt auch noch gefährliche Hitzeblasen. Auf der A24 zwischen Hornbek und der Raststätte Gudow im Kreis Herzogtum Lauenburg gab es sogenannte Blow-ups. Das berichtet das Verkehrsministerium in Kiel. In Richtung Berlin ist die linke Spur gesperrt. Auch auf der A1 soll es zu gefährlichen Aufwölbungen gekommen sein. Wo genau ist noch unklar.
Blow-ups sind bislang vor allem in Süddeutschland aufgetreten. Laut ADAC kam es dort im Juni und Juli zu rund 30 Aufwölbungen der Fahrbahndecke auf den Autobahnen. Ein Motorradfahrer kam dabei laut ADAC ums Leben.

Reparaturstellen sind besonders gefährdet

Auslöser des Phänomens sind Temperaturen über 30 Grad. "Eine der Ursachen für die Schäden kann in der zu geringen Einbaudicke des Betons liegen. Auch Bereiche, die Reparaturstellen aus Asphalt an benachbarten Betonplatten aufweisen, gelten als besonders gefährdet. Durch hohe Verkehrsbelastungen sind etliche Autobahnen zudem oft vorgeschädigt", schreibt der ADAC in einer Pressemitteilung.
Der Automobilclub rät, Geschwindigkeitsbeschränkungen in jedem Fall einzuhalten. Außerdem sollte man zum Vordermann einen größeren Abstand als üblich einhalten.

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erstellt am 05.Aug.2013 | 02:25 Uhr

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