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Unwetter im südlichen SH : Blitze setzen Häuser in Brand

vom

Blitz, Donner, Regen: Unwetter beschäftigen die Feuerwehren im Land. Zwei Feuerwehrleute werden im Einsatz verletzt.

Unwetter haben am Samstagabend die Feuerwehren im Süden Schleswig-Holsteins auf Trab gehalten. Wie ein Sprecher der Polizei in Lübeck am Sonntag sagte, setzten Blitze unter anderem zwei Wohnhäuser in Brand. Bei einem Feuer in einer Doppelscheune in Sahms (Kreis Herzogtum-Lauenburg) wurden zwei Feuerwehrmänner verletzt.

Die Flammen waren gegen 21.15 Uhr entdeckt worden. Eine Rettungswagenbesatzung hatte den Blitzschlag von ihrer Wache aus beobachtet und danach Feuerschein gesehen. Die Rettungsassistenten waren die ersten Helfer vor Ort, ihnen gelang es vier Kinder, eine nicht gehfähige Dame und drei weitere Erwachsene aus durch die Strahlungshitze gefährdeten Häusern zu evakuieren und im Rettungswagen unterzubringen.

Neun freiwillige Feuerwehren mit etwa 120 Einsatzkräften, unterstützt durch die Technische Einsatzleitung und Kräfte des Rettungsdienstes, verhinderten erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf angrenzende Nachbargebäude. Etwa gegen 23:00 Uhr war der Brand weitgehend unter Kontrolle. Im Verlauf des Einsatzes wurden auch zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr verletzt. Einer davon schwer. Beide wurden vor Ort versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Ursache war ein geplatzter Feuerwehrschlauch, der dem einen der Feuerwehrkameraden unglücklich unter den Helm schlug.

Über die Schadenshöhe ist derzeit noch nichts bekannt. Im Wesentlichen standen in der Scheune ein Traktor und zahlreiche Rundballen in Vollbrand. Gerade diese Rundballen machen es der Feuerwehr schwer, den Brand endgültig zu löschen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

In Neritz (Kreis Stormarn) brannte knapp eineinhalb Stunden später ein Gutshaus komplett aus. Nach Polizeiangaben entstand ein Sachschaden im hohen sechsstelligen Euro-Bereich. Verletzt wurde niemand, auch die Tiere im angrenzenden Gestüt blieben von den Flammen verschont.

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erstellt am 07.Sep.2014 | 10:11 Uhr

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