"Gertrud" und "Hobor" : Bergenhusens Störche treffen sich in Afrika

Ende August gings los: Weißstorch 'Hobor' macht sich zum Abflug bereit. Foto: Nabu
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Ende August gings los: Weißstorch "Hobor" macht sich zum Abflug bereit. Foto: Nabu

"Hobor" und "Gertrud" aus Bergenhusen verbringen Weihnachten zusammen im Sudan. Der NABU hatte den Zug der Weißstörche nach Afrika per Satellit verfolgt.

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12. Dezember 2009, 06:44 Uhr

Die Weißstörche, die in Schleswig- Holstein mit Satellitensendern ausgestattet wurden, haben sich in Afrika wieder getroffen. Sie werden Weihnachten im Sudan verbringen, teilte der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am Freitag mit. "Hobor" und "Gertrud" waren im Sommer getrennt gestartet und legten eine Reise von jeweils 7000 Kilometern zurück.
Jetzt landeten sie nur sechs Kilometer voneinander entfernt in derselben Region im Sahel. Ihr Bergenhusener Gefährte "Helmut" ist allerdings Richtung Spanien geflogen. Von den "Satelliten-Störchen" erhofft sich der Nabu Hinweise, warum sich die Störche in manchen Jahren bei der Rückkehr in die Brutgebiete verspäten.
Mithilfe eines GPS-Senders im Gefieder der Störche kann die Route der Tiere verfolgt werden. Mehr noch: Die Daten werden im Internet unter www.nabu.de veröffentlicht, so dass jeder den Zug der Störche aus dem Norden verfolgen kann.

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