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Rückschnitt von Bäumen : Bauarbeiten behindern Bahnverkehr in SH

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Schlechte Nachricht für Pendler: Bahnreisende rund um Kiel müssen weiter Geduld haben und sich auf längere Wege einstellen.

shz.de von
erstellt am 14.Okt.2013 | 12:07 Uhr

Kiel | Bahnpendler rund um Kiel müssen weiter Geduld haben und sich auf längere Wege einstellen. Von diesem Montag an bis Samstagmorgen ist die Strecke zwischen der Landeshauptstadt und Eckernförde wegen des Rückschnitts von Bäumen und Sträuchern gesperrt. Die Regionalbahnen zwischen Kiel und Eckernförde sowie in die Gegenrichtung werden komplett durch Busse ersetzt, wie die Bahn mitteilte. Die Fahrzeit verlängere sich dadurch um etwa 25 Minuten, sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis am Montag. Auch auf der Strecke nach Lübeck müssen Bahnreisende sich nach einer kurzen Verschnaufpause von Samstag an erneut auf erhebliche Behinderungen einstellen und bis zu bis zu einer halben Stunde mehr Zeit einplanen. Der Grund: Im Bahnhof Raisdorf werden mehrere Gleise und Weichen ausgewechselt.

Erst in der vergangenen Woche mussten Bahnreisende auf dieser Strecke viel Geduld mitbringen, als die Gleise in Höhe Plön erneuert wurden und zeitgleich die Ausweichstrecke über die B76 gesperrt war, weil die Fahrbahndecke erneuert wurde. Auffällig viele Beschwerden habe es deswegen aber nicht gegeben, sagte Meyer-Lovis. Vom 19. Oktober, 3.30 Uhr, bis zum 30. Oktober, 2 Uhr fallen nun alle Züge auf der Strecke Kiel - Preetz aus, wie die Bahn weiter mitteilte. Sie werden durch Busse ersetzt. Und vom 31. Oktober, 3 Uhr bis 6. November, 2.30 Uhr sollen alle Züge zwischen Eutin und Lübeck wegen des Vegetationsrückschnitts gestrichen werden.

Die Baumaßnahmen seien notwendig, um den technischen Standard der Infrastruktur auf einem hohen Niveau zu halten. Die Planungen dafür hätten bereits vor etwa zwei Jahren begonnen, sagte der Bahnsprecher.

In dieser Zeit müssten etwa der Schienenersatzverkehr organisiert, Baumaschinen angefordert und Baumaterial wie spezielle Weichen bestellt werden. Nicht nur die Pendler, auch Anwohner müssen sich während der Arbeiten auf Unannehmlichkeiten einstellen: Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte und Technologien seien Baugeräusche auch nachts nicht zu vermeiden, hieß es bei der Bahn.

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