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Plön : Bankierswitwe wurde erstochen - Taucher suchen Tatwaffe

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Die am Donnerstag tot aufgefundene Plöner Bankierswitwe wurde erstochen. Jetzt suchen Taucher den Behler See nach der Tatwaffe ab.

shz.de von
erstellt am 14.Mai.2013 | 11:59 Uhr

Plön | Die tot aufgefundene Bankierswitwe ist in Plön in ihrem einsam am Behler See gelegenen Haus erstochen worden. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Ermittlerkreisen.
Eine offizielle Bestätigung entsprechender Medienberichte gab es aber nicht. Taucher suchten am Montag den See in der Hoffnung ab, die Tatwaffe zu finden. Bis zum Nachmittag gab es keine Angaben, ob Gegenstände des Täters oder der Täter gefunden wurden.

Raubmord nicht ausgeschlossen


"Wir bitten Zeugen, uns Hinweise zu geben über eventuelle verdächtige Beobachtungen vom vergangenen Mittwochabend", sagte die Kieler Oberstaatsanwältin Birgit Heß. Der oder die Täter dürften die 78 Jahre alte Witwe in den Abend- oder Nachtstunden zum Donnerstag getötet haben. Die Geschehnisse seien noch ungeklärt. Ein Raubmord sei nicht ausgeschlossen, stehe aber auch noch nicht fest.
Eine Bekannte hatte den leblosen Körper am Donnerstag auf dem Anwesen am Behler See gefunden. Da die Bankierswitwe keine direkten Angehörigen hat - ihr Mann und ihre Tochter sind gestorben -, ist es laut Heß schwierig festzustellen, ob Wertgegenstände aus dem Haus entwendet wurden.

Gelangten Täter über den See zum Haus?


Eine heiße Spur zu den Tätern hat sich laut Polizeisprecher Matthias Arends unter den erst wenigen Hinweise aus der Bevölkerung bisher nicht ergeben. "Wir suchen jetzt mit verstärkten Suchkräften das abgelegene, große Grundstück nach allem ab, was - salopp gesagt - da nicht hingehört", sagte Arends am Montag.
Die Seniorin lebte allein in dem Einfamilienhaus. Unklar ist, ob die Täter über die Straßenseite oder - was laut Heß einfacher gewesen wäre - über den See auf das Grundstück gelangten.
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