Bad Oldesloe : Auto stürzt in Teich - 60-Jährige tot

Einsatzkräfte der Feuerwehr ziehen den verunglückten Wagen aus dem Wasser. Foto: rtn
Einsatzkräfte der Feuerwehr ziehen den verunglückten Wagen aus dem Wasser. Foto: rtn

Tödlicher Unfall auf der A1 zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide: Eine Frau kam mit ihrem Wagen von der Fahrbahn ab, raste eine Böschung herunter und landete in einem Regenrückhaltebecken.

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17. September 2012, 11:03 Uhr

Bad Oldesloe | Der Unfall ereignete sich am späten Samstagnachmittag. Die Frau war in Höhe des Rastplatzes Sylsbek mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen und hinter der Leitplanke die Böschung hinab gerast. Auf seinem Abflug verfehlte der Honda Geländewagen einen Strommast, streifte einen Baum und landete schließlich in einem Regenrückhaltebecken, rund 100 Meter neben der Autobahn. Der schwere Wagen versank sofort.
Autofahrer hatten den Unfall bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die ersten Feuerwehrleute und Polizisten zögerten nicht lange, und sprangen in den Teich. Dort fanden sie eine leblose Frau vor und zogen sie ans Ufer. Wiederbelebungsversuche blieben jedoch zwecklos, die 60-Jährige war bereits tot. Danach eingesetzte Taucher der Berufsfeuerwehr aus Lübeck fanden im Autowrack keine weiteren Insassen mehr vor. "Zum Glück gab es nicht noch mehr Opfer", sagte Feuerwehreinsatzleiter Bernd Luther am Einsatzort.

Neben den Feuerwehren Bad Oldesloe, Bargteheide und Großhansdorf waren auch der Leitende Notarzt (LNA) sowie drei weitere Notärzte, vier Rettungswagen, die technische Einsatzleitung Rettungsdienst (TEL) und der Hamburger Rettungshubschrauber Christoph 29 ausgerückt. "Wir mussten schnell viele Rettungskräfte alarmieren, damit auch wirklich alles zeitnah am Unfallort ist. wir gingen zunächst von fünf betroffenen Personen im verunglückten Auto aus", sagte Markus Hilchenbach, Leiter der Rettungsleitstelle in Bad Oldesloe.
Die genaue Unfallursache ist derzeit noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Während der umfangreichen Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Autobahn in Richtung Süden für längere Zeit voll gesperrt.

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