Unfall auf L317 : Auto prallt gegen Brückenpfeiler

Das völlig zerstörte Auto des 70-Jährigen, der wie durch ein Wunder überlebte. Foto: Iwersen
Das völlig zerstörte Auto des 70-Jährigen, der wie durch ein Wunder überlebte. Foto: Iwersen

Ein 70-jähriger Autofahrer hat einen Unfall wie durch ein Wunder überlebt. Der Mann war auf der L317 zwischen Schleswig und Tarp gegen einen Brückenpfeiler geprallt.

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29. März 2013, 02:47 Uhr

Lürschau | Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Mann mit seinem Mercedes Coupé von Schleswig aus kommend in Richtung Norden unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er kurz vor einer Straßenbrücke nach rechts von der Fahrbahn ab. Offenbar gelang es dem Mann nicht mehr, sein Fahrzeug wieder unter Kontrolle zu bekommen. Das Auto prallte mit der Beifahrerseite frontal gegen einen Brückenpfeiler und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert.

Durch Unfallzeugen wurden sofort Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei verständigt. "Glücklicherweise konnte der Mann ohne den Einsatz von Rettungsschere und Spreizer befreit werden", berichtet Einsatzleiter Sönke Schloßmacher von der Freiwilligen Feuerwehr Schleswig. "Der Zerstörungsgrad des Fahrzeuges war jedoch enorm - der Fahrer muss einen sehr wachsamen Schutzengel gehabt haben", ergänzt er. Schloßmacher geht davon aus, dass die stabile Bauweise des Fahrzeuges und die modernen Sicherheitseinrichtungen dem Mann das Leben gerettet haben.

Fahrzeugtrümmer in einem Umkreis von mehr als 100 Metern

Mit einem Rettungswagen und in Begleitung des Notarztes wurde der Verunglückte in das Schleswiger Klinikum eingeliefert. Lebensgefahr soll nach bisherigen Erkenntnissen nicht bestehen.

Schwierig gestalteten sich indes die Aufräumarbeiten. Durch die Wucht des Aufpralles wurden Fahrzeugtrümmer in einem Umkreis von mehr als 100 Metern rund um das Fahrzeug verstreut. Zudem waren mehrere Liter Motoröl und Kraftstoff ausgelaufen, sodass die Straßenmeisterei eine Spezialfirma mit der Reinigung der Fahrbahn beauftragen musste.

Die Landesstraße 317 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehr als drei Stunden voll gesperrt. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch völlig unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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