Feuer auf Hindenburgdamm : Auto brennt auf SyltShuttle nach Niebüll

Plötzlich stand ein Landrover auf dem Autozug nach Niebüll in Flammen.
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Plötzlich stand ein Landrover auf dem Autozug nach Niebüll in Flammen.

Plötzlich stand ein Auto in Flammen: Während der SyltShuttle über den Hindenburgdamm in Richtung Festland fuhr, begann ein Wagen zu brennen.

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30. März 2011, 12:41 Uhr

Keine Atempause für die Freiwillige Feuerwehr des östlichen Inselortes: Nur zwei Tage nach dem Großbrand in Morsum mussten die Feuerwehrmänner Dienstagmorgen erneut ausrücken: Einsatzort war diesmal der Hindenburgdamm, wo ein Fahrzeug auf einem Autozug in Flammen stand.
Planmäßig hatte der mit etwa 40 Fahrzeugen beladene Autozug Westerland um 7.30 Uhr verlassen, als gegen 7.50 Uhr auf dem Hindenburgdamm zwei Kilometer von der Insel entfernt eine Notbremsung erfolgte. Ausgelöst hatte sie der Fahrer eines Pkw auf dem Oberdeck, in dessen Fahrzeug plötzlich ein Feuer ausgebrochen war.

Ein Feuerwehrmann leicht verletzt
Bahnbeamte versuchten vergeblich, den Brand mit Feuerlöschern zu ersticken. Damit die Flammen nicht auf die anderen Autos übersprangen, wurden diese von ihren Fahrern vor- beziehungsweise zurück gesetzt. Alle Insassen begaben sich danach auf den vorderen Bereich des Autozugs.
Die alarmierte Morsumer Wehr rückte mit zwei Tanklöschfahrzeugen an; weitere wasserführende Fahrzeuge aus Archsum und Keitum wurden nachbeordert, kamen dann aber nicht zum Einsatz: Das Feuer konnte von den 20 Morsumer Einsatzkräften schnell gelöscht werden, wobei ein Feuerwehrmann eine leichte Verletzung erlitt und ins Krankenhaus kam.
Bahnstrecke mehr als zwei Stunden gesperrt
Sichtlich geschockt beobachtete der Fahrer des ausgebrannten Pkw das Geschehen. Der Sylter, der sich auf dem Weg nach Flensburg befand, konnte zunächst keine genaueren Angaben über den Ausbruch des Feuers machen.
Mit langsamer Fahrt steuerte der Autozug, zur Sicherheit von zwei Morsumer Einsatzkräften mit Feuerlöschern begleitet, gegen 9.30 Uhr seinen Zielort Niebüll an. Der Bahnverkehr von und nach Sylt kam aufgrund des Vorfalls mehr als zwei Stunden lang zum Erliegen.
(fd, shz)

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