Scharbeutz : Aufregung wegen "Schusswaffe" im Regionalzug

Ein Mann hantierte im Regionalexpress mit einer Waffe. Der Zug stoppte in Scharbeutz, Polizisten durchsuchten den Mann. Doch letztlich war alles harmlos.

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22. August 2011, 12:21 Uhr

Gegen 9.30 Uhr war der 19-Jährige aufgefallen, als er im Regionalexpress von Haffkrug nach Scharbeutz augenscheinlich einen Schalldämpfer auf eine Pistole schrauben wollte. Der Zugbegleiter informierte die Leitstelle der Bundespolizei in Kiel. Die Beamten fuhren mit Unterstützung ihrer Kollegen der Landespolizei zum Scharbeutzer Bahnhof und gingen in den Zug. Dort stellten sie den 19-Jährigen zur Rede und durchsuchten ihn.
"Bei genauerer Inaugenscheinnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass es sich um eine sogenannte Softair-Waffe handelt", teilt Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke mit. Die Beamten belehrten ihn darüber, dass sein unbedachtes, provokatives Hantieren ungeahnte Folgen haben kann. Stelke: "Nach der Belehrung durfte der 19-jährige seinen Weg, hoffentlich ein wenig geläutert, fortsetzen."

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