Kellenhusen : Angler trieb tot im Wasser

Ein Mann ist bei einem Angelausflug auf der Ostsee ums Leben gekommen. Er war bei hohen Wellen und ohne Rettungsweste mit dem Seekajak auf das eisige Meer gefahren.

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31. März 2013, 12:06 Uhr

Kellenhusen | Ein Angler ist am Karfreitag bei Kellenhusen (Kreis Ostholstein) mit seinem Seekajak verunglückt. Um 11.45 Uhr entdeckte Spaziergänger am Hundestrand eine leblos im Wasser treibende Person. Nachdem Einsatzkräfte vor Ort waren und die Person an Land zogen, konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Der Mann trug keine Rettungsweste.

Der 48- Jährige aus Nordrhein-Westfalen war allein mit einem einsitzigen Seekajak offensichtlich zum Angeln auf die Ostsee rausgefahren. Es herrschten nordöstliche Winde mit Windstärken um vier Beaufort. Das Wasser und die Luft hatten zur Zeit eine Temperatur von ein Grad. Sein etwa vier Meter langes Seekajak wurde von der Wasserschutzpolizei etwa 200 Meter vom Ufer entfernt, kieloben treibend, geborgen. Die Wassertiefe betrug dort 2,5 Meter. Wie es dann zu dem Unfall kam, werden weitere Ermittlungen ergeben müssen.

Die Wasserschutzpolizei möchte in diesem Zusammenhang auf das Tragen von Rettungswesten hinweisen. Gerade bei den zur Zeit herrschenden Luft- und Wassertemperaturen und bei der derzeitigen Wellenhöhe von etwa einem Meter - ist es leichtsinnig, mit einem Kajak ohne Rettungsmittel auf See zu fahren. Eine richtig angelegte Rettungsweste löst sich bei einem Unfall automatisch aus und bringt den Verunfallten in eine sichere Position, auch wenn dieser ohnmächtig geworden ist. So ist es möglich, längere Zeit über Wasser zu bleiben und sich bemerkbar zu machen.

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