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Vier Verletzte : A7 bei Neumünster nach Unfall fünf Stunden gesperrt

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Schwerer Auffahrunfall mit einem Tanklastzug auf der A7, aber eine Katastrophe blieb gerade noch aus: Der Fahrer des Tanklasters mit 20.000 Litern Gefahrgut sah ein Stauende bei Bordesholm zu spät. Vier Menschen wurden verletzt.

Neumünster | Nach einem Auffahrunfall mit drei Lastwagen und einem eingequetschten Pkw in der Nähe des Bordesholmer Dreiecks ist die Autobahn A7 am Dienstag in Richtung Norden den ganzen Vormittag gesperrt gewesen. Vier Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, teilte die Polizeidirektion Neumünster mit. Aus einem verunglückten Tanklastwagen mussten 20.000 Liter Gefahrgut abgesaugt und umgefüllt werden. Bei der brennbaren Ladung habe es sich um Glycerin-Seifenlauge gehandelt. Flüssigkeit sei nicht ausgetreten. Der Gefahrguttrupp der Berufsfeuerwehr Neumünster war im Einsatz. Gegen 13 Uhr gab die Polizei die Autobahn wieder frei.

Der Unfall ereignete sich um 7.40 Uhr an einem Stauende. Hinter einem stehenden Lastwagen und Pkw bremste ein zweiter Lkw. Der folgende Tanklastzug wollte laut Polizei ausweichen, touchierte aber den Lkw vor ihm und geriet gegen die Mittel-Leitplanke. Von dort zog der 27 Jahre alte Fahrer den Tanklastzug wiederum nach rechts, dabei fuhr er auf den bereits im Stau stehenden Pkw auf und schob diesen auf den Lkw vor ihm. Der Tanklastzug geriet an den rechten Fahrbahnrand und verkeilte sich in der Außenschutzplanke. Der Fahrer des Tanklastzuges habe das Stauende wohl zu spät erkannt, sagte ein Polizeisprecher.

Der Pkw-Fahrer und seine Beifahrerin - beide 24 Jahre alt - wurden schwer verletzt, der Fahrer des Unfall-Tanklastzuges sowie ein weiterer Lkw-Fahrer (55) leicht. Alle vier kamen in Krankenhäuser in Kiel, Rendsburg und Neumünster.

Richtung Dänemark und Kiel kam es zu Verkehrsbehinderungen. Es bildeten sich kilometerlange Staus von der Unfallstelle zwischen Neumünster Nord und Bordesholm bis zur Ausfahrt Neumünster Süd.

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erstellt am 04.Feb.2014 | 08:41 Uhr

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