Früher als geplant : A7/A23: Freie Fahrt am Dreieck Nordwest

Stau-Ursachenbehebung im Akkord: Bauarbeiter bereiten an der A7 die Bergung des beschädigten Bohrers vor.
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Stau-Ursachenbehebung im Akkord: Bauarbeiter bereiten an der A7 die Bergung des beschädigten Bohrers vor.

Gute Nachricht für Stau geplagte Autofahrer im Hamburger Randgebiet: Seit heute Morgen behindert keine Baustelle mehr den Verkehr.

shz.de von
29. November 2013, 17:39 Uhr

Hamburg | „Wir haben uns richtig ins Zeug gelegt und die ganze Nacht durchgearbeitet“, sagt ein Sprecher von Hamburg Wasser. Durch die Nachtarbeit und vermehrten Geräteeinsatz können die Hindernisse im Bereich der Mittelinsel der Autobahn in der Nacht zum Freitag vollständig beseitigt werden können. Nach der Baupanne am Autobahndreieck Hamburg-Nordwest haben die Autofahrer seit Samstag somit wieder freie Fahrt. Gegen 7 Uhr morgens wurde die Sperrung aufgehoben. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten bis Dienstag dauern.

Während Sielbauarbeiten unter der A7, bei denen Rohre für neue Wasserleitungen gelegt werden sollten, war ein Bohrer an einer Spundwand steckengeblieben. Außerdem stießen die Sielbauarbeiter auf eine weitere Spundwand und eine Betonplatte. Die Hindernisse waren nach vorangegangenen Bauarbeiten unter der Mittelinsel verblieben. Das war jedoch nicht dokumentiert worden und daher bei der Planung der Sielbaumaßnahmen nicht bekannt.

Die Baupanne hatte seit Dienstagabend zu Staus von bis zu 18 Kilometer Länge geführt. Auch am Freitagnachmittag stockte der Verkehr auf der A7 Richtung Süden vor Stellingen und in Richtung Norden ab Bahrenfeld auf jeweils sechs Kilometern. Wer die Baustelle weiträumig über die A1 umfahren wollte, kam auch nicht schneller voran. Im Osten Hamburgs herrschte Stillstand vor Billstedt auf zwölf Kilometern.

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