Umfrage des Tages : Durchseuchung statt Impfung: Deutliche Mehrheit macht sich Sorgen um Kinder

Schulschließungen soll es in der Pandemie nicht mehr geben – die Folge kann eine Durchseuchung bei Kindern sein.
Schulschließungen soll es in der Pandemie nicht mehr geben – die Folge kann eine Durchseuchung bei Kindern sein.

Da es für Kinder keine Impfung gibt, kann sich das Virus in den unteren Altersgruppen rasant ausbreiten – nicht immer ohne Spätfolgen. Macht Ihnen das Angst?

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31. August 2021, 06:30 Uhr

Flensburg | Eine Corona-Erkrankung verläuft bei Kindern häufig ohne Krankheitszeichen oder deutlich milder als bei Erwachsenen, trotzdem warnen der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und weitere Mediziner vor einer ungebremsten Ausbreitung des Virus in den unteren Altersgruppen – denn die Impfung gibt es in der EU erst für Kinder ab zwölf Jahren.

Auf Twitter mahnte Lauterbach am Sonntag: "Bei Kindern in NRW ist Inzidenz inzwischen so hoch, dass auch seltene Komplikationen zu oft vorkommen." Er verweist auf dabei auf eine mögliche pathologische Reaktion an den Gefäßen.

Dass eine Durchseuchung der ungeimpften Altersgruppe bereits Tatsache ist, sieht auch der Immunologe Professor Reinhold Förster von der Medizinischen Hochschule Hannover. Mit der Zahl der Infizierten Kinder steige auch die Gefahr sogenannter Long-Covid-Symptome. Die Datenlage für Kinder dazu sei bislang dünn.

Sorgen Sie sich um Langzeitfolgen bei den Kindern in ihrem Umfeld oder glauben Sie, das Virus birgt keine große Gefahr für junge Menschen? Wir möchten Ihre Meinung wissen.

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Zwischenstand 17 Uhr: 525 Personen hatten bis zu diesem Zeitpunkt an der Umfrage des Tages teilgenommen und das Stimmungsbild ist eindeutig: 65 Prozent von ihnen machen sich Sorgen um die Kinder. Dabei steht die Angst um mögliche Spätfolgen durch das Coronavirus im Fokus. 32 Prozent der Teilnehmer sind dagegen gelassener. Sie glauben, dass das Virus den Kindern nicht viel anhaben kann. Drei Prozent haben keine eindeutige Meinung in dieser Frage.

Die Sorge überwiegt bei den Teilnehmern der Umfrage.
Screenshot shz.de
Die Sorge überwiegt bei den Teilnehmern der Umfrage.


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