zur Navigation springen

Verletzter in Hohenfelde : 67-Jähriger verbrennt sich an Phosphor

vom

Beim Strandspaziergang steckt ein Mann einen Bernstein in die Tasche. Doch der Brocken entpuppt sich als gefährlich.

Hohenfelde | Folgenschwerer Irrtum: Vermeintlicher Bernstein hat sich in der Hosentasche eines Strandspaziergängers bei Hohenfelde im Kreis Plön entzündet und die Kleidung des 67-Jährigen in Brand gesetzt.

Bei dem Brocken, den der 67-Jährige am Montagmittag am Strand von Hubertsberg bei Hohenfelde aufgesammelt hatte, handle es sich wahrscheinlich um Phosphor, gab das LKA an. Ob der Phosphor aus Weltkriegsmunition stammt oder neueren Datums ist, müsse noch geklärt werden, sagte eine Sprecherin. Weißer Phosphor ist selbstentzündend, hochgiftig, im Meer unbegrenzt beständig und kann deshalb nicht mit Wasser gelöscht werden. Es kann leicht mit Bernstein verwechselt werden.

Ein zufällig anwesender Angler hatte dem 67-Jährigen am Strand geholfen und den Rettungsdienst alarmiert. Der Mann kam nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) vom Dienstag mit schweren Brandverletzungen dritten Grades in eine Spezialklinik. Lebensgefahr bestehe nicht mehr.

Der betroffene Strandabschnitt wurde gesperrt. Munitionsexperten suchten dort den Strand am Dienstag erneut ab, um weitere Gefahren zu minimieren. Das LKA warnte davor, unbekannte Gegenstände zu berühren und mitzunehmen.

zur Startseite

von
erstellt am 14.Jan.2014 | 13:22 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen