Attacke auf Joachim Kebschull : Oersdorfer Bürgermeister will ab Dienstag wieder arbeiten

Joachim Kebschull lässt sich nicht einschüchtern. Nach der Knüppelattacke geht für ihn der Alltag weiter.

shz.de von
02. Oktober 2016, 11:38 Uhr

Der bei einer Knüppelattacke verletzte Oersdorfer Bürgermeister Joachim Kebschull will am Dienstag wieder seine Arbeit antreten. Das habe er in einem Telefonat erklärt, sagte der stellvertretende Bürgermeister Hans-Herrmann Gravert am Sonntag. Kebschull habe wohl eine leichte Gehirnerschütterung bei dem Angriff am Donnerstagabend erlitten. Ob es sich um eine fremdenfeindliche Tat handelte, war weiter unklar.

Es hatte vor der Attacke Drohbriefe gegeben, die sich auf einen inzwischen verworfenen Plan bezogen, Flüchtlinge in einem Haus im Dorf unterzubringen. Vize-Bürgermeister Gravert schloss nicht aus, dass jemand einen privaten Groll gehegt habe und die Fremdenfeindlichkeit nur vorgeschoben sei. Auch die Polizei hatte immer wieder betont, dass sie in alle Richtungen ermittle.

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