Strecke nach Sylt : Nord-Ostsee-Bahn will wieder auf die Marschbahn

Passagiere gehen neben einem Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) im Altonaer Bahnhof in Hamburg auf dem Bahnsteig. In den nächsten Tagen kommt es auf der Strecke Hamburg - Sylt zu Verspätungen und Ausfällen.

Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) im Altonaer Bahnhof.

Die NOB hat sich als Betreiber für die Problemstrecke ins Spiel gebracht.

shz.de von
14. März 2018, 21:46 Uhr

Die Nord-Ostsee-Bahn (NOB) hat sich als möglicher Betreiber der Marschbahn zwischen Hamburg und Sylt bei Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) ins Spiel gebracht. Die NOB habe ihm mitgeteilt, dass sie in der Lage sei, „Bahnverkehre an der Westküste zu bewerkstelligen“. Buchholz (am Donnerstag im Interview) will das nun prüfen.

Dazu droht er der Deutschen Bahn (DB), die den Betrieb der Marschbahn Ende 2016 von der NOB übernahm, wie im Februar Strafzahlungen an, sollten die Züge im März nicht so pünktlich sein wie vertraglich vereinbart. Zum Teil liegt die Pünktlichkeit bei unter 50 Prozent. Die DB will das Ende März  bewerten, betrachtet die Strafe als „Sonderfall“. Sprecher Egbert Meyer-Lovis: „Wir setzen alles daran, die vertraglichen Vereinbarungen einzuhalten.“

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