E-Mobilität : Nördliches SH soll mehr Ladestationen für Elektroautos bekommen

In Kropp, Tarp und Satrup sowie in Tönning werden an Nospa-Filialen sieben öffentliche Ladepunkte entstehen.

shz.de von
05. Dezember 2018, 13:32 Uhr

Die Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa) und das Erneuerbare-Energien-Unternehmen GP Joule wollen die Ladeinfrastruktur für Elektroautos im nördlichen Schleswig-Holstein ausbauen.

Dazu sollen in Kropp, Tarp und Satrup (Kreis Schleswig-Flensburg) sowie in Tönning (Kreis Nordfriesland) an den Standorten der dortigen Nospa-Filialen insgesamt sieben öffentliche Ladepunkte entstehen, wie die Unternehmen am Mittwoch in Tarp mitteilten. Geladen wird Ökostrom. Die Errichtung der Ladepunkte an den Nospa-Filialen wird vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

Raum Angeln für E-Autofahrer ein weißer Fleck

„E-Mobilität muss funktionell und komfortabel sein, wenn sie sich im privaten Individualverkehr durchsetzen soll“, sagte GP-Joule-Geschäftsführer Ove Petersen. Ein dichtes Ladenetz sei dafür unverzichtbar. Doch gerade der Raum Angeln sei für E-Autofahrer eher ein weißer Fleck auf der Ladenetz-Karte in puncto öffentlich verfügbarer Ladepunkte.

So sind auf einer interaktiven Karte der Bundesnetzagentur in Schleswig-Holstein 263 öffentliche Ladesäulen verfügbar, 14 davon im Kreis Schleswig-Flensburg. Zum Vergleich: In Hamburg waren es zum gleichen Zeitpunkt 405. Da keine lückenlose Meldung der gesamten Ladeinfrastruktur vorgeschrieben ist, ist die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen den Angaben der Netzagentur zufolge allerdings höher als auf der Karte angegeben.

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