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Kieler Ostuferhafen : Neuer Zwischenfall mit Havarie-Frachter „Mosvik“

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Im Kieler Ostuferhafen prallte das Schiff gegen eine Laderampe. Der Rückwärtsgang funktionierte nicht.

Kiel | Drei Tage nach einer Havarie auf der Förde ist der Holzfrachter „Mosvik“ im Kieler Ostuferhafen gegen eine Laderampe geprallt. Ursache war vermutlich ein technischer Defekt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der unter der Flagge des Karibikstaates Antigua & Barbuda fahrende Frachter sollte am Vorabend den Liegeplatz wechseln, um seine Decksladung neu zu positionieren. Als das rund 80 Meter lange Schiff am vorgesehenen Platz ankam, klappte das Umschalten von vorwärts auf rückwärts nicht.

Beim Aufprall auf die Laderampe entstand laut Polizei „nicht unerheblicher Schaden“, der noch nicht beziffert werden könne. Verletzt wurde niemand. Die „Mosvik“ war am Freitag vor der Einfahrt zum Nord-Ostsee-Kanal aufgrund eines technischen Defektes in beträchtliche Schieflage geraten.

Erst am Freitag drohte das Frachtschiff zu kentern. Die „Mosvik“ hatte rund 30 Grad Schlagseite nach Backbord (links). Dabei verlor das Schiff rund 30 Holzpakete mit rund 40 Raummetern. Sie rutschten in die Förde.

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erstellt am 18.Jul.2017 | 14:10 Uhr

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