Nord-Ostsee-Kanal : Neue Kanalschleuse in Kiel von Schiff gerammt

Nach der Havarie am 20. Februar war nur noch ein Schleusentor intakt. Nach der Reparatur krachte es am 20. April erneut.

Nach der Havarie am 20. Februar war nur noch ein Schleusentor intakt. Zwei Wochen nach der Reparatur krachte es am 20. April erneut.

Am Freitagmorgen prallte der Frachter „BF Timaru“ gegen das zwei Wochen alte Tor der Südschleuse. Sie war für kurze Zeit gesperrt.

shz.de von
20. April 2018, 11:07 Uhr

Kiel | Das gerade erst neu eingebaute Schleusentor am Nord-Ostsee-Kanal in Kiel-Holtenau ist am Freitag von einem Schiff leicht gerammt worden. Der Frachter „BF Timaru“ sei am Morgen mit dem Bug gegen das Tor in der Südschleuse geraten, sagte ein Sprecher der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Zuvor hatten die „Kieler Nachrichten“ berichtet, dass der 116 Meter lange Frachter „BF Timaru“ in der Schleuse beim Anlegen nicht rechtzeitig aufstoppen konnte und mit dem Bug gegen das Schleusentor prallte. Das Tor wurde mit einem Tauchroboter untersucht. Es seien keine relevanten Schäden festgestellt worden, sagte der Sprecher. Deshalb habe die Schleuse nur kurzzeitig gesperrt werden müssen. Der Verkehr laufe wieder.

Am 20. Februar war der Frachter „Akacia“ an genau der selben Stelle gegen das Schleusentor gefahren. Der Bug hatte vor zwei Monaten das Schleusentor durchstoßen. Das Schleusentor musste geborgen worden. Die aufwendige Aktion dauerte bis Ostern. Erst vor zwei Wochen am 6. April war die Schleusenkammer für die Schifffahrt wieder freigegeben. Zuvor wurde ein neues Ersatztor eingebaut.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen