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Zahlen zum Finanzausgleich : Nehmerland SH bekommt fast eine Viertelmilliarde von anderen Ländern

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Aus der Onlineredaktion

Es ist ein Geben und Nehmen. SH nimmt. In 2015 noch deutlich mehr als ein Jahr zuvor.

Berlin/Kiel | Der Finanzausgleich zwischen „reichen“ und „armen“ Bundesländern ist auf Rekordhöhe gestiegen. Die Geberländer überwiesen nach aktuellen Zahlen des Bundesfinanzministeriums über diesen Umverteilungstopf im vergangenen Jahr 9,595 Milliarden Euro an die finanzschwachen Nehmer und damit rund 600 Millionen mehr als 2014. Auf das Nehmerland Schleswig-Holstein entfielen 2015 nach Angaben des Ministeriums in Kiel vom Montag 247,5 Millionen Euro. Im Jahr zuvor waren es demnach 172,3 Millionen.

Mit Abstand größter Zahler blieb Bayern. Der Freistaat zahlte nach Angaben aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums mit rund 5,45 Milliarden Euro weit mehr als die Hälfte der Gesamtsumme. Weitere Geberländer sind Baden-Württemberg (gut 2,31 Milliarden Euro), Hessen (1,72 Milliarden) und Hamburg (112 Millionen Euro). Größter Profiteur war erneut Berlin. Die Hauptstadt erhielt gut 3,61 Milliarden Euro Ausgleichszahlungen.

Der seit Jahren umstrittene Finanzausgleich regelt die Verteilung der Einnahmen zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Er muss bis 2019 neu geregelt werden, weil dann der Solidarpakt ausläuft. Eine Lösung war bis März angestrebt worden, verzögert sich aber weiter.

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erstellt am 21.Mär.2016 | 17:39 Uhr

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