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Feuer in Weede : Nach Großbrand: Kripo findet 50 Hanfpflanzen

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Damit hatte die Polizei wohl nicht gerechnet. Nach dem Großbrand in Weede entdeckten die Beamten Hanfpflanzen in einer der Wohnungen.

Weede | Überraschende Entdeckung nach dem Großbrand in Weede: Bei der Begehung nach dem Feuer entdeckten Kripobeamte in einer Wohnung 50 Hanfpflanzen. Das Wohngebäude war durch Löschwasser beschädigt, aber nicht komplett zerstört worden. In dem Bau befinden sich neun Wohnnungen.

Die Polizei beschlagnahmte die Pflanzen. Mit dem Brand haben sie laut Aussage der Polizei nichts zu tun.

Ein Großfeuer hatte in der Nacht auf den 19. Dezember die fünf Bewohner eines Bauernhofes in der Dorfstrasse obdachlos gemacht. Bei Schweißarbeiten an einem Auto hatte sich vermutlich Benzin in der Diele des alten Gebäudes entzündet. Eigene Löschversuche von Anwohnern schlugen fehl.

Als die ersten Feuerwehrleute am Brandort eintrafen hatten die Flammen bereits durchgezündet und das Dach des alten Hofes erfasst. Den Feuerwehrleuten gelang es Gasflaschen aus der Diele herauszuholen und damit die Gefahr des „Abfackelns" zu verhindern. „Die Flammen waren schon von weitem zu sehen, deshalb haben wir insgesamt 15 Wehren aus dem Amtsbezirk alarmiert", sagte Feuerwehrsprecher Sönke Möller am Einsatzort.

Im Innen - und Außenangriff rückten die Feuerwehrleute mit mehreren Atemschutz-Trupps gegen die Flammen vor. Auch zwei Drehleitern waren eingesetzt. Mit Motorsägen öffneten Feuerwehrleute die Zwischenböden des Hauses und löschten die Brandnester ab. Auch Teile des mit Wellblech gedeckten Daches nahmen sie zur Unterstützung der Brandbekämpfung mit Einreißhaken auf.

Die Hausbewohner wurden zunächst ins Sportlerheim Weede gebracht und dort von Rettungskräften betreut. Auch die eingesetzten Feuerwehrleute wurden versorgt. „Wir haben Brote geschmiert und spontan Kaffee gekocht", sagte Anwohner Ingo Pophal. Zusammen mit mehreren Frauen hat er stundenlang die Getränke und Brote an die Rettungskäfte verteilt.

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erstellt am 20.Dez.2015 | 18:00 Uhr

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