Flensburger Schiffbau-Gesellschaft : Millionenschwerer Auftrag für Flensburger Werft

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) zieht größten Auftrag in der Geschichte der Werft an Land.
Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) zieht den größten Auftrag in der Geschichte der Werft an Land.

Die irische Reederei „Irish Ferries“ beauftragt die Flensburger Werft mit dem Bau der weltweit größten Kreuzfahrtfähre.

shz.de von
03. Januar 2018, 16:59 Uhr

Flensburg | Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG) baut eine RoPax-Großfähre für die irische Reederei „Irish Ferries“. Wie deren Muttergesellschaft Irish Continental Group (ICG) berichtete, hat der Auftrag ein Volumen von 165,2 Millionen Euro. Es handle sich um den größten Auftrag in der Geschichte der Flensburger Werft. Den Angaben zufolge wird das Schiff in Bezug auf ihre Fahrzeugkapazität die weltweit größte Kreuzfahrtfähre sein.

Die Fähre mit 67.300 BRZ (Bruttoraumzahl) ist ausgelegt auf bis zu 330 Lastwagen, 1500 Autos und 1800 Passagiere. Das Schiff soll auf der boomenden Route zwischen Dublin und Holyhead an der walisischen Küste eingesetzt werden.

Die RoPax-Fähre soll von vier Hauptmaschinen mit einer Gesamtleistung von 33.600 kW angetrieben werden. Das Schiff werde den aktuellen und künftigen Umweltvorschriften entsprechen, hieß es. RoPax ist eine Kurzform für „Roll On/Roll Off“ sowie „Pax“. Das Schiff ist ein sogenannter Kombicarrier und kann sowohl Ladung (Waren/Fahrzeuge) als auch Passagiere befördern.

Die Auslieferung der Fähre ist bis Mitte 2020 vereinbart. Aktuell baut die FSG bereits eine Fähre für ICG. Das Schiff soll im Mai 2018 ausgeliefert werden.

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