Landgericht Lüneburg : Metalldiebstahl in Norddeutschland: Mehr als 300.000 Euro Schaden

Dem Angeklagten wird vorgeworfen gemeinsam mit elf Komplizen bei Firmen in Norddeutschland eingebrochen zu sein.

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22. Oktober 2018, 16:01 Uhr

Lüneburg | Bandenmäßigen Einbruchdiebstahl in 17 Fällen wirft die Staatsanwaltschaft einem 29-Jährigen vor. Von Dienstag an steht der Mann vor dem Landgericht Lüneburg, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Die Anklage wirft ihm vor, als Mitglied einer Bande von Metalldieben mit mindestens elf Komplizen bei Firmen in Norddeutschland eingebrochen zu sein. Dabei sollen Kupfer- und Bronzekabel, Werkzeuge, Maschinen und Schrott im Wert von insgesamt mehr als 300.000 Euro gestohlen worden sein.

Die Bande soll mit jeweils mindestens vier Mann in wechselnder Beteiligung zugeschlagen haben. Zu den Tatorten gehörten etwa Lüneburg, Maschen, Uelzen, Hamburg, Norderstedt, Glückstadt und Lauenburg. In vier der 17 angeklagten Fälle von 2012 und 2013 soll es beim Einbruchsversuch geblieben sein. Bis zum 21. Dezember sind insgesamt zehn Verhandlungstage angesetzt. Im April 2014 hatte das Gericht bereits acht Mitglieder der Bande zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

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